Coskun bestraft Harpstedter Chancenwucher

Hannink bringt Dötlingens 5:0-Erfolg auf den Weg

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Wegbereiter: Johan Hannink (r.) erzielte beim Dötlinger 5:0-Erfolg in Munderloh die ersten beiden Treffer.

Landkreis – Der TV Dötlingen surft in der Fußball-Kreisliga weiter auf der Erfolgswelle. Durch das 5:0 beim TV Munderloh kletterte das Team von Trainer Joachim Puchler auf den siebten Tabellenplatz. Nach zuvor fünf Pleiten am Stück feierte der FC Huntlosen mit dem 2:1 beim TSV Ganderkesee mal wieder ein Erfolgserlebnis. Der Harpstedter TB (1:2 gegen RW Hürriyet) und der VfL Wildeshausen II (0:4 beim TSV Großenkneten) kassierten Niederlagen.

TV Munderloh – TV Dötlingen 0:5 (0:1): „Man merkt, dass die ganzen Langzeitverletzten zurück sind – das ist jetzt eine ganz andere Nummer“, freute sich Puchler. Nur zwei Monate nach seinem Wadenbeinbruch war Johan Hannink mit seinen beiden Treffern der Wegbereiter des Sieges (38./50.). Allerdings hatten die Gäste bei einem Lattentreffer der Platzherren auch das Glück auf ihrer Seite (34.). Außerdem verhinderte Keeper Patrick Stefan kurz nach der Pause durch eine starke Reaktion im Eins-gegen-eins den möglichen Ausgleich (49.). „Ansonsten haben wir diszipliniert gespielt und kaum was zugelassen“, berichtete Puchler. Nach Vorlage von Hannink erhöhte Benjamin Bohrer auf 3:0 (58.). Der eingewechselte Jan Mewis erzielte mit seinem ersten Ballkontakt das 4:0 (65.) und bereitete dann noch das 5:0 durch Bohrer vor (90.+2).

Harpstedter TB – RW Hürriyet 1:2 (1:2): Wer seine Chancen nicht nutzt, der wird im Fußball oft bestraft – so wie jetzt der HTB. „Wir hatten allein in der zweiten Halbzeit 20 glasklare Dinger, und keiner geht rein“, zeigte sich Trainer Jörg Peuker fassungslos. Dabei ließ es sich für seine Crew zunächst gut an. Niklas Fortmann bediente Nils Klaassen, der von halblinks das 1:0 (29.) markierte. „Dann dachten die Jungs wohl, sie könnten im Schongang weitermachen“, ärgerte sich Peuker. Die Quittung: das 1:1 durch Cenan Coskun, der HTB-Keeper Christoph Mädler überlupfte (40.). Coskun zeichnete anschließend auch für das 2:1 verantwortlich. Während die Harpstedter Freistoßmauer hochsprang, setzte er den Ball darunter durch ins Tor. In der zweiten Hälfte beherrschte der HTB die Partie und erarbeitete sich etliche gute Möglichkeiten, konnte aber keine davon nutzen. „Dass man so ein Spiel verliert, ist nicht zu erklären“, sagte Peuker.

TSV Großenkneten – VfL Wildeshausen II 4:0 (3:0): „Wir haben einen total gebrauchten Tag erwischt und verdient verloren“, erklärte VfL-Coach Mete Döner. Weil Marius Meier und Marcel Fiedler ausfielen, musste er Flügelstürmer Robin Landgraf als Rechtsverteidiger aufbieten. „Und das ist nicht seine Position“, meinte Döner. Die Krandel-Kicker bekamen überhaupt keinen Zugriff und fingen sich einfache Gegentore. Beim 1:0 hatte Torschütze Frederik Pannemann zu viel Platz (15.). Vor dem 2:0 von Lucas Abel hatte Jan Taute den Ball am eigenen Strafraum vertändelt (27.). Zu allem Überfluss lenkte VfL-Keeper Maik Backhus einen Eckstoß von Frederik Pannemann zum 3:0 ins eigene Tor (43.). Das 4:0 besorgte Joris Friederichs (89.). Die besten Wildeshauser Chancen vergaben Andreas Kari, dessen Freistoß TSV-Keeper Sören Willers stark parierte (36.), und Nico Krumdiek, der aus aussichtsreicher Position neben das Tor schoss (51.).

FC Huntlosen – TSV Ganderkesee 2:1 (0:0): „Wir haben 80 Minuten den Ball und alle zwei Minuten eine Chance, spielen aber nur 2:1“, stellte Huntlosens Coach Maik Seeger kopfschüttelnd fest. Erst mit zwei Spielern mehr auf dem Feld konnte seine Elf den Ball im Tor unterbringen. Nach Querpass von Kai Harberts musste Sebastian Merz nur noch zum 1:0 einschieben (60.). Zuvor hatten die Ganderkeseer Marco Giovanni D’Elia (Beleidigung des Schiedsrichterassistenten/30.) und Georgios Lizekas (Nachtreten gegen Nils Heimann/47.) jeweils glatt Rot gesehen. Mit einer Körpertäuschung verschaffte sich Dennis Jielg den nötigen Raum und traf zum 2:0 (74.). Das 1:2 durch Bjarne Walkenhorst (79.) schmeckte Seeger gar nicht. „Wichtig ist aber, dass wir die drei Punkte haben – die waren bitter nötig.“

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