Hakemann in Galaform

Abstiegskampf in der 1. Tischtennis-Bezirksklasse spitzt sich immer weiter zu

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Wildeshausens Richard Hakemann präsentierte sich beim 9:7 über den TuS Hasbergen in Galaform.

Harpstedt/Wildeshausen - Der Kampf um den Klassenerhalt in der 1. Tischtennis-Bezirksklasse wird für die Herren der TTG DHI Harpstedt und des VfL Wildeshausen II zu einem regelrechten Ritt auf der Rasierklinge: Harpstedt gelang zwar ein 9:7-Coup über den TSV Ganderkesee II, doch Wildeshausen konterte prompt mit einem 9:7-Erfolg gegen den TuS Hasbergen. So rangiert die VfL-Reserve trotz des anschließenden 7:9 beim VfL Stenum weiterhin zwei Pünktchen vor dem Relegationsplatz, den momentan die TTG einnimmt.

TTG DHI Harpstedt – TSV Ganderkesee II 9:7: Der unverhoffte Sieg gegen den Aufstiegsaspiranten aus Ganderkesee könnte sich für den Tabellenachten noch als äußerst wertvoll erweisen. Und der Triumph ging auch vollauf in Ordnung, da die Hausherren loslegten wie die Feuerwehr. Schnell zog Harpstedt auf 6:1 davon, hatte aber beim 11:9 im Entscheidungssatz von Stefan Röbbeling/Martin Holz gegen Max Glomb/Klaus Lenz und dem 12:10-Fünfsatzerfolg von Jan Finke gegen Glomb auch das nötige Quäntchen Glück auf seiner Seite.

Es sah glänzend aus für die TTG, doch urplötzlich wechselte Glücksgöttin Fortuna die Seiten. Gleich dreimal triumphierte Ganderkesee hauchzart im fünften Durchgang. Bis zum Stand von 7:6 punktete nur noch Finke (3:1 im Spitzeneinzel gegen Thomas Gediga) für die Hausherren, so dass die Partie Spitz auf Knopf stand. Und es blieb spannend: Während Peter Röbbeling knapp Lenz bezwang, musste Andreas Hellbusch gegen Marcel Müller passen. Damit hing nun alles vom TTG-Spitzenduo Finke/Mike Trojan ab. Harpstedts Paradepaarung behielt gegen Glomb/Lenz in drei Sätzen die Oberhand und rettete so das überlebenswichtige 9:7.

VfL Wildeshausen II – TuS Hasbergen 9:7: Die Partie gegen den Tabellennachbarn entwickelte sich zur Nervenschlacht. Gleich sechsmal musste der fünfte Satz entscheiden – und immerhin satte viermal setzte sich hier der VfL durch. Die Hausherren hatten zudem zwei weitere Pfunde, mit denen sie wuchern konnten. Zum einen die starke 3:1-Doppelausbeute und dann natürlich noch die Galaform von Richard Hakemann, der an Position drei nacheinander Stefan Gode und Dirk Seidel abkochte.

Trotzdem hing Wildeshausens Sieg bis zum Schluss am seidenen Faden. Beim Stand von 7:7 behielt Hartmut Fesser die Nerven und triumphierte trotz eines 1:2-Satzrückstands noch mit 11:9 im fünften Durchgang über Gerrit Neumann. Endgültig alles klar machten dann Thomas Mauczik/Klaus Spille, die hochverdient Hasbergens Spitzendoppel Dirk Seidel/Stefan Gode in die Schranken wiesen.

VfL Stenum – VfL Wildeshausen II 9:7: Nach dem Sieg gegen Hasbergen fehlte der VfL-Reserve diesmal das nötige Schlachtenglück. Alle drei Fünfsatzpartien setzten die Gäste in den Sand, was sich im Endeffekt als zu hohe Hypothek erwies. Dennoch hätten die Huntestädter punkten können. Angeführt vom überragenden Spitzenspieler Thomas Mauczik, der nacheinander Andreas Famulla und Wilko Günther auflaufen ließ, hielt Wildeshausen die Partie bis zum Schluss offen, holte dank Erfolgen von Egon Kruse sowie Roger Knoblauch einen 5:7-Rückstand auf – und hatte nun in Person von Hartmut Fesser alles in eigener Hand. Doch Fesser scheiterte glatt an Peter Kissel, so dass die Gäste beim Stand von 7:8 mit dem Rücken zur Wand standen. Und diesmal konnten selbst Mauczik/Spille die Kastanien nicht mehr aus dem Feuer holen. In vier Sätzen zog Wildeshausens Paradedoppel gegen die Stenumer Kombination Günther/Daniel Fangmann den Kürzeren.

drö

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