Gusfeld-Ordemann muss nicht nur gegen Spitzenreiter TSV Oldenburg passen

Wer verteidigt neben Flege?

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Wildeshausens Innenverteidiger Jan Gusfeld-Ordemann droht eine längere Zwangspause.

Wildeshausen - Baustelle Innenverteidigung: Für das Heimspiel gegen den TSV Oldenburg (Sonntag, 15 Uhr) müssen die Trainer Marcel Bragula und Marco Elia im Abwehrzentrum des Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen mal wieder umstellen. Jan Gusfeld-Ordemann hat sich am Sprunggelenk und an der Hüfte verletzt. „Da stehen zwei MRT-Untersuchungen an – er wird auf jeden Fall länger ausfallen“, seufzt Bragula. Keine schönen Nachrichten an seinem 41. Geburtstag.

Bei einer gemeinsamen Fitnesseinheit diskutierte Bragula mit seinem Trainerpartner Elia die möglichen Alternativen. Tim Albus ist keine. Der 23-Jährige verletzte sich beim Warmmachen für die Kreisliga-Partie der Wildeshauser U23 in Wardenburg. „Er ist noch nicht wieder soweit“, berichtet Bragula. Bleibt als gelernter Innenverteidiger nur noch Perspektivspieler Niklas Heinrich. Lukas Schneider hält Bragula als Linksverteidiger für wertvoller. Aber auch den Mittelfeldspielern Storven Bockhorn und Alexander Kupka ist das Abwehrzentrum nicht fremd. Allerdings kam Bockhorn nach seinem Bandscheibenvorfall bisher lediglich zu einem 20-minütigen Kurzeinsatz beim 3:5 gegen den SC Türkgücü Osnabrück. „Und Alex ist momentan aus dem Mittelfeld nicht wegzudenken – er ist unser konstantester Spieler“, erklärt Bragula.

Die Suche nach einem Nebenmann für den neuen Abwehrchef Lennart Flege erwischt den Aufsteiger zur Unzeit. Denn in den neun Gegentoren aus den ersten beiden Partien sieht Bragula den Hauptkritikpunkt: „Wir müssen sehen, dass wir hinten stabiler werden“, fordert der VfL-Coach. Und dann hat seine Crew auch noch den aktuellen Tabellenführer vor der Brust.

Der TSV Oldenburg fertigte zum Saisonauftakt den SV Wilhelmshaven in dessen Jadestadion mit 4:0 ab und ließ anschließend ein 3:0 gegen den SV Bad Rothenfelde folgen. „Die Rollen sind klar verteilt: Der TSV zählt für mich zum Favoritenkreis und ist sehr überzeugend gestartet“, betont Bragula.

Der Vorjahreszehnte hat allerdings auch ganz andere personelle Voraussetzungen: „Sie haben in Marc Steinkraus und Alexander Dreher zwei super Abwehrleute.“ Hinzu kommt in Marco Prießner ein Torjäger, der für die U19 von Werder Bremen in der A-Junioren-Bundesliga stürmte. Bevor der 23-Jährige im Juli 2013 zum Türkischen SV wechselte, ballerte er RW Hürriyet Delmenhorst mit 50 Treffern in die Kreisliga. „Die sind schon schick bestückt und auch in der Breite stark aufgestellt“, meint Bragula anerkennend.

Zum Kader des Spitzenreiters gehören in Angreifer Mohammed Alawie (davor Kickers Wahnbek, RW Hürriyet) und dem ehemaligen Großenkneter Torhüter Sven Neuefeind (TuS Emstekerfeld) weitere Bekannte. Und nicht zu vergessen Liridon Stublla: Der frühere Jugendspieler des VfL Wildeshausen kickte zuletzt für den SV Atlas.

„Der TSV hat sich sehr gut verstärkt und auch auf der Bank viel Kompetenz dazubekommen“, sagt Marcel Bragula über seinen Kollegen Andre Schmitz und dessen Co-Trainer Oktay Yildirim, die in der vergangenen Saison noch beim Oberligisten TB Uphusen tätig waren. Schmitz wird am Sonntag allerdings nicht im Krandel dabei sein – der gebürtige Niederländer weilt in der Türkei.

Auf Wildeshauser Seite fehlen neben Jan Gusfeld-Ordemann und Tim Albus noch Tobias Düser und Lennart Feldhus (beide Urlaub). Janek Jacobs ist zwar aus Ägypten zurück, allerdings scheint die Knöchelverletzung des Flügelstürmers aus dem Auftaktspiel gegen Vorwärts Nordhorn (0:4) schlimmer als befürchtet. „Hinter ,Junek‘ steht ein dickes Fragezeichen“, sagt Bragula.

mar

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