VfL Wildeshausen verliert trotzdem mit 5:9 gegen BSV Holzhausen

Guido Grützmacher in Galaform

In Galaform: VfL-Spitzenspieler Guido Grützmacher gewann beim 5:9 gegen den BSV Holzhausen seine beiden Einzel. Foto: Westermann

Wildeshausen – Befreiungsschlag verpasst: Nach dem unglücklichen 5:9 gegen den Tabellenzweiten BSV Holzhausen befindet sich der VfL Wildeshausen im Abstiegskampf der Tischtennis-Bezirksoberliga der Herren weiterhin zwischen Baum und Borke. Als Achter rangieren die Huntestädter zwar unverändert auf dem Relegationsplatz, weisen aber nur ein Pünktchen Vorsprung zum Vorletzten SV Quitt Ankum auf.

Deshalb geht Wildeshausens Nummer zwei Helmut Rang auch von einem Zittern bis zum letzten Spieltag aus: „Wir haben jetzt noch zwei sehr schwere Auswärtsspiele und sollten darauf hoffen, dass Ankum höchstens noch einen Zähler holt.“

Oder der VfL punktet selbst noch – was schon gegen das Spitzenteam aus Holzhausen durchaus möglich gewesen wäre. Doch einmal mehr warf sich Wildeshausen laut Rang selbst Knüppel zwischen die Beine: „Unser Doppelstart war leider erneut ein Nackenschlag.“ Und zwar ein ziemlich heftiger, da alle drei Partien relativ chancenlos über die Hunte gingen.

Somit standen die Hausherren frühzeitig mit dem Rücken zur Wand, zogen sich im Einzel jedoch deutlich besser aus der Affäre. Insbesondere VfL-Spitzenspieler Guido Grützmacher präsentierte sich in absoluter Galaform und wies nacheinander Ben-Ole Jansen sowie Ricardo Klostermann in die Schranken. Auch Helmut Rang gab beim Viersatztriumph über Jansen ordentlich Gas, so dass die Wildeshauser im oberen Paarkreuz auf eine ausgezeichnete 3:1-Ausbeute kamen. Einziges Problem: An den übrigen Positionen punktete der Achte nicht gerade wie am Fließband. Da ansonsten nur noch Fabian Rang und Frank Schröder in die BSV-Phalanx einbrechen konnten, stand für die Gastgeber unterm Strich ein bitteres 5:9.

Besonders ärgerlich: Im letzten Match des Tages scheiterte Fabian Rang haarscharf mit 9:11 im Entscheidungssatz an Marcus Gensch. Bei einem Sieg des Youngsters hätte der VfL noch mit einem Teilerfolg liebäugeln dürfen, doch so war die Partie zum Leidwesen der Hausherren beendet. Und die Aufgaben werden laut Grützmacher nicht einfacher: „Samstag wartet in Wissingen eine Truppe auf uns, die sich zuletzt in toller Form gezeigt hat. Die Trauben dürften dort also hoch hängen.“   drö

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