Ersatzgeschwächte Wildeshauser kassieren 60:84-Niederlage in Delmenhorst

Grote und Pavel halten SC im Spiel

Bärendienst: Rudi Finke (am Ball) kassierte früh sein fünftes Foul. Foto: Büttner

Wildeshausen – Die Grippe hatte die Reihen des Basketball-Bezirksligisten SC Wildeshausen vor der Auswärtspartie beim TV Delmenhorst II mächtig ausgedünnt. „In den 24 Stunden vor dem Spiel musste ich mehrere Absagen entgegennehmen“, berichtete SC-Coach Edward Brouwer. So traten die Wildeshauser, Brouwer eingeschlossen, nur mit einem siebenköpfigen Aufgebot zum Derby an und zogen am Ende deutlich mit 60:84 (29:41) den Kürzeren.

„Mit diesem Kader konnten wir nicht gewinnen. Wenn ich 30 Minuten spielen muss, dann wird es schwer“, sagte Brouwer schmunzelnd. Ärgerlich für ihn und seine Crew: Nach der Niederlage ist nun maximal noch der fünfte Platz möglich.

Der SC Wildeshausen musste in Delmenhorst unter anderem auf seine Leistungsträger Borchert Finke, Manuel Möller und Dani Morina verzichten. „Zudem waren Alex Grote und André Pavel angeschlagen. Aber dafür haben sie ihre Sache extrem gut gemacht und uns im Angriff bis zur 30. Minute im Spiel gehalten“, sagte Brouwer. Grote war mit 31 Punkten Topscorer der Partie, Pavel folgte mit 19 Zählern gleich dahinter.

Allerdings haderte Brouwer ein wenig mit der Trefferquote. „Wenn wir nur 50 Prozent unserer einfachen Würfe verwertet hätten, wäre das Spiel vielleicht anders verlaufen. So sind wir ab der ersten Minute einem Rückstand hinterher gerannt“, erläuterte der Übungsleiter. Zudem traf sein Team diesmal schlecht aus der Distanz. Den Gästen gelang durch Grote nur ein einziger erfolgreicher Drei-Punkte-Wurf.

Bis zur 13. Minute waren beide Mannschaften auf Augenhöhe unterwegs. Doch ab dem 19:18 verschafften sich die Delmenhorster mit einem 10:0-Lauf zum 29:18 erstmals einen zweistelligen Vorsprung. Mit einem glücklichen Dreier wuchs die Führung der Hausherren vor der Halbzeitpause auf zwölf Punkte an.

Nach dem Seitenwechsel starteten die Wildeshauser gut und verkürzten auf 35:43. „Anschließend haben wir zu viele einfache Korbleger nicht gemacht, und das war in der Situation der Gnadenstoß für uns“, war Flügelspieler Rudi Finke nach der Schlusssirene ein wenig angefressen: „Dadurch haben wir unserem Gegner in die Karten gespielt, und das hat er ausgenutzt.“

Finke selbst erwies seiner Mannschaft einen Bärendienst, indem er sich bereits früh im vierten Viertel sein fünftes persönliches Foul abholte und somit für den Rest der Partie zuschauen durfte. Damit war das Spiel für die Gäste natürlich endgültig gelaufen. Letztlich gingen die Delmenhorster als verdienter Sieger vom Platz und können bis zum Saisonende nicht mehr vom vierten Rang verdrängt werden.

Für den Tabellenfünften aus Wildeshausen stehen noch zwei Begegnungen auf dem Programm. Am Freitag, 28. Februar, 20 Uhr, gastiert zunächst Schlusslicht Oldenburger TB III in der Sankt-Peter-Halle. Zum Abschluss empfangen die Huntestädter den Vorletzten Wilhelmshavener SSV in der Wallschulhalle (Sonnabend, 7. März, 18.30 Uhr).

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