Großer Kampf im Halbfinale: Ahlhornerinnen mit starker Deutscher Meisterschaft

Bronze – mehr als ein Trost

Mit dem Sieg gegen Selsingen sprangen Ahlhorns Faustballerinnen auf das Podest der Deutschen Meisterschaft. Imke Schröder (v.l.), Sarah Reinecke, Janna Köhrmann, Annika Lohse, Sandra Wortmann, Celina Minx und Jacqueline Zaddach freuten sich über Bronze.
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Mit dem Sieg gegen Selsingen sprangen Ahlhorns Faustballerinnen auf das Podest der Deutschen Meisterschaft. Imke Schröder (v.l.), Sarah Reinecke, Janna Köhrmann, Annika Lohse, Sandra Wortmann, Celina Minx und Jacqueline Zaddach freuten sich über Bronze.

Schweinfurt - Bei den Deutschen Meisterschaften brachten die Ahlhorner Faustballerinnen den Turnierfavoriten gehörig ins Wanken – doch letztlich setzte sich der TSV Dennach im Halbfinale knapp durch, holte sich dann auch den Titel in Schweinfurt. Aber auch die Ahlhornerinnen hatten schlussendlich Grund zur Freude – die Bronzemedaille war mehr als nur ein Trostpflaster.

„Wir haben mit dem Sieg im Spiel um Platz drei unser Ziel erreicht“, sagte ASV-Trainerin Edda Meiners, „nach Jahren mal wieder eine Medaille mit nach Hause gebracht.“

Bereits in Qualifizierungsspiel zogen die Ahlhornerinnen groß auf, ließen dem TSV Calw beim 3:0-Sieg nicht den Hauch einer Chance. „Es lief direkt rund“, freute sich Meiners: „Einerseits haben wir druckvoll begonnen, andererseits konnten wir es verhindern, dass Calws Schlagfrau Stephanie Dannecker ins Spiel reinkommt.“

Dieses hohe und druckvolle Level konnten die ASV-Faustballerinnen zunächst auch bis ins Halbfinale gegen Dennach konservieren – der erste Satz ging überraschend glatt mit 11:6 an den ASV. „Mitte des zweiten Satzes haben wir dann in manchen Situationen zu viel riskiert“, erklärte Meiners. Die Favoritinnen um Weltmeisterin Sonja Pfrommer holten sich die Durchgänge zwei (11:6) und drei (11:4), bevor die Ahlhornerinnen mit einem 11:3-Erfolg einen Entscheidungssatz erzwangen. „Es ging hin und her“, erinnerte sich Meiners: „Am Ende gab es den Ausschlag, dass unsere Angaben im fünften Satz nicht mehr druckvoll genug waren. Aber Dennach hat es dann mit einer stabilen Abwehr auch wirklich gut gemacht.“

Doch Meiners konnte nicht verhehlen, dass der Stachel dieses äußerst knappen Knockouts tief saß: „Es steckte bei diesen Deutschen Meisterschaften mehr in uns“, sagte die ASV-Trainerin: „Im Halbfinale hat uns ein bisschen diese Schweinehund-Mentalität gefehlt. Wenn wir diese das nächste Mal auf den Platz bringen, wird es auch für einen Finaleinzug reichen.“

Die Enttäuschung über das 2:3 in der Vorschlussrunde schien sich auch zunächst im Spiel um Platz drei gegen den MTSV Selsingen durchzuschlagen – mit 7:11 verlor der ASV Satz eins. Danach fand das Meiners-Team aber zurück ins Spiel, drehte die Partie mit drei Satzerfolgen in Folge. „Wir waren plötzlich wieder variabler im Angriff“, sagte die ASV-Trainerin, die als Erfolgsrezept vor allem die Angaben von Celina Minx ausmachte: „Zudem haben dann Sarah Reinecke und Annika Lohse in der Abwehr sowie Janna Köhrmann in der Mitte super Leistungen gezeigt.“

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