Grambke liegt am Boden – doch genau das ist Rademacher nicht geheuer

Kein Grund zur Hybris

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Mit der Rückkehr von Malte Kasper hat TVN-Coach Jörg Rademacher mehr Optionen für Spielzüge über die Kreisposition.

Neerstedt - „Angeschlagene Boxer sind am gefährlichsten“, heißt es so schön. Ob sich dies auch auf den Handball beziehen lässt, wird sich heute ab 16 Uhr zeigen. Dann tritt der Handball-Oberligist TV Neerstedt bei der SVGO Bremen an. Und die Gastgeber hängen ordentlich in den Seilen, nachdem sie ihren Saisonauftakt mit dem 15:32 im Derby gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen völlig in den Sand gesetzt haben. „Zu Hause will Grambke diese Scharte bestimmt wieder auswetzen“, warnt TVN-Trainer Jörg Rademacher.

In der vergangenen Saison hatte der ehemalige Bundesliga-Spieler auf der Suche nach neuem Personal Grambke beobachtet. Aktivposten beim heutigen Gastgeber sind Linkshänder Nils Zittlosen und der agile Außenspieler Marc Krüger. Zu diesen beiden Leistungsträgern gesellt sich neuerdings auch Leif Brandt vom Drittligisten OHV Aurich. Brandt, der in Bremen eine Ausbildung bei der Polizei macht, kann für die einfachen Tore aus der zweiten Reihe sorgen. Mehrere Oberligisten und auch der ambitionierte Verbandsligist SG HC Bremen/Hastedt hatten um die Dienste des blonden Hünen gebuhlt. Letztendlich hat er sich für den Bremer Traditionsverein entschieden. „Ob er gegen uns schon zum Einsatz kommt, weiß ich nicht. Rechnen müssen wir aber damit“, sagt Rademacher.

Dann würde auf die Abwehr der Grün-Weißen Schwerstarbeit zukommen. Nur gut, dass sich das Neerstedter Lazarett lichtet. Unter der Woche haben Kreisläufer Malte Kasper und Rückraumspieler Matthias Hüsener am Mannschaftstraining teilgenommen, beiden können heute auflaufen. Lediglich der zweite Kreisläufer Marcel Tytus braucht noch zwei bis drei Wochen. Aber schon mit Kasper und Hüsener erweitern sich die taktischen Möglichkeiten der Neerstedter. Vor allem kann wieder vermehrt über den Kreis gespielt werden.

Zumal die Räume da sein werden, weil sich die SVGO gegen TVN-Shooter Eike Kolpack etwas einfallen lassen muss. Das wird SVGO-Trainer Uwe Feldermann auch bestimmt machen, dafür hat er am vergangenen Wochenende extra Neerstedt beobachtet und ein Video drehen lassen. Er sah einen überzeugenden Sieg des TVN, weshalb die Grün-Weißen mit breiter Brust nach Bremen fahren. „Wenn wir da anknüpfen, wo wir am vergangenen Samstag aufgehört haben, haben wir gute Chancen, etwas mitzunehmen“, glaubt Rademacher.

wz

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