Görzels Gefühl bestätigt sich

TSV Ganderkesee beim 20:25 nicht zu knacken

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Harpstedts Rechstaußen Arne Johannes (am Ball) erzielte beim 20:25 gegen den TSV Ganderkesee drei Treffer.

Harpstedt - Von Sven Marquart. Désirée Görzel hatte es befürchtet. „Ich habe geahnt, dass das eine harte Nuss wird“, sagte die Trainerin des Handball-Regionsoberligisten Harpstedter TB. Und ihr Gefühl sollte sich bestätigen: Der TSV Ganderkesee war beim 20:25 (8:13) im Nachholspiel nicht zu knacken.

„Wir haben es im Angriff vergeigt! Wir sind viel zu selten in die Nahwurfzone gekommen und haben stattdessen viele Würfe aus der Distanz genommen, die nicht den Weg ins Tor gefunden haben“, bilanzierte Désirée Görzel. Immer wieder scheiterte der mit bislang 353 erzielten Treffern gefährlichste Angriff der Liga am gut aufgelegten TSV-Keeper Felix Plate. Selbst Bernhard Dasenbrock, mit insgesamt 96 Treffern Führender der Torschützenliste, konnte lediglich zweimal einnetzen und blieb deutlich unter seinem Schnitt von acht Buden pro Partie. „Wir hatten nicht die nötige Durchschlagskraft aus dem Rückraum, aber Ganderkesee hat auch sehr gut gedeckt“, meinte Désirée Görzel anerkennend.

Zwar legten die Hausherren zunächst ein 4:2 (8.) vor, doch nach dem Ausgleich durch Andre Homburg (4:4/9.) gingen die Gäste durch Michael Uken mit 5:4 (11.) in Führung und gaben sie nicht mehr ab. Bis zur Pause erarbeitete sich Ganderkesee ein Fünf-Tore-Polster (13:8), das Cem Galioglu nach dem Seitenwechsel auf 17:11 (39.) anwachsen ließ.

Doch plötzlich meldete sich der HTB zurück: Mit vier Treffern am Stück verkürzten Jan Witscher, Patrick Gralla, Henning Meyer und Arne Johannes auf 15:17 (47.). Nils Kern hätte den Rückstand sogar noch weiter eindampfen können. Doch der Linksaußen, der auf der Spitze der 3:2:1-Deckung eine gute Leistung bot, scheiterte beim Tempogegenstoß an Plate (52.).

Stattdessen setzte sich der TSV wieder ab. Spätestens beim 23:19 (58.) von Galioglu war die Partie entschieden. Dass die Gastgeber bis dahin überhaupt noch im Spiel gewesen waren, hatten sie vor allem ihren stark haltenden Torhütern Maik Bitter in der ersten und Henning Fastenau in der zweiten Halbzeit zu verdanken.

Harpstedter TB: Bitter, Fastenau, Töllner (n. e.) - N. Kern (3), Johannes (2), H. Meyer (5/1), Kunsch, Witscher (2), Dasenbrock (2), Bovensmann (2), S. Meyer (2), Menkens, Gralla (2), Thurow.

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