Faustball-Bundesligisten TV Brettorf und Ahlhorner SV treffen heute aufeinander

„Gewinnen – und hinterher ein gemeinsames Bierchen“

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So packend wie dieser Zweikampf von Brettorfs Tobias Kläner (rechts) verspricht auch das Derby gegen Ahlhorn zu werden.

Brettorf - Von Dennis SchottOb beim Fußball, Handball oder eben beim Faustball – „ein Derby bleibt ein Derby“, unterstreicht Klaus Tabke, der Trainer des Faustball-Bundesligisten TV Brettorf, die Bedeutung vor dem Aufeinandertreffen mit dem Lokalrivalen Ahlhorner SV (heute, 20 Uhr). Und auch Thomas Neuefeind sagt: „Spiele gegen Brettorf sind immer etwas Besonderes.“

Und das nicht nur ob der lokalen Rivalität, auch sportlich beinhaltet das Derby viel Brisanz. Beide Teams sind mit jeweils einer Niederlage und einem Sieg in die Saison gestartet, der Sieger wird also vorerst am Lokalrivalen vorbeiziehen. „Sobald man auf das Spielfeld geht, will man gewinnen. Das ist gegen jeden Gegner so, und natürlich auch gegen Ahlhorn. Aber hinterher trinkt man ein gemeinsames Bierchen“, beschränkt Brettorfs Trainer die Rivalität ausschließlich aufs Sportliche. Trainerkollege Neuefeind geht sogar einen Schritt weiter: „Wenn die Brettorfer nicht gegen uns antreten, gönne ich ihnen jeden Erfolg. Ich freue mich definitiv auf das Spiel. Die Halle wird voll sein, und das Brettorfer Publikum war auch nie unfair“, so Ahlhorns Übungsleiter.

Obwohl sein Team aufgrund des besseren Satzverhältnisses einen Rang vor den Gastgebern aus Brettorf steht, sieht er seine Mannen in der Außenseiterrolle. „In der Feldsaison haben wir zwei Mal gegen Brettorf verloren und sind am Ende nur Fünfter geworden, Brettorf dagegen Vize-Meister“, stellt Ahlhorns Neuefeind klar, allerdings ohne zu verheimlichen: „Wir haben etwas gutzumachen.“

Klaus Tabke indes hält den Ball flach. „Ich sehe beide Mannschaften vom Niveau her gleich“, so der TVB-Coach. Außerdem bestünde zwischen Hallen- und Feld-Faustball noch ein kleiner Unterschied. „Und in der letzten Hallensaison haben wir ein Spiel gewonnen und eines verloren“, gibt Tabke zu bedenken.

Wie er sein Team spielen lässt, macht er davon abhängig, wer ihm alles zur Verfügung steht. „Im Moment fehlen mir zwei Spieler“, weiß Tabke nicht, ob Jörn Büsselmann (Innenbanddehnung) und Tim Lemke (erst gerade wieder ins Training eingestiegen) wirklich einsatzfähig sind. Immerhin steht die Ahlhorner Taktik schon fest: „Wir wollen unsere Qualitäten ins Spiel bringen. Das heißt über eine sichere Angabe und den Rückschlag Druck ausüben“, so Neuefeind.

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