18. Wildeshauser Abendlauf: Fynn Grotelüschen gewinnt bei den Schülern

Gerrit Lubitz setzt sich im Hauptlauf schnell ab

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Gerrit Lubitz (vorne links) lief von Anfang an vorne weg, Wolfgang Grotelüschen (weißes Shirt) wurde Zweiter. ·

Wildeshausen - Gerrit Lubitz war einfach mal wieder dran: Nach seinem dritten Platz 2010 und Rang zwei im vergangenen Jahr triumphierte der Athlet des ATS Buntentor Bremen am Sonnabend über die 12,5 Kilometer lange Hauptstrecke des Wildeshauser Abendlaufes. Damit verwies Lubitz den Lokalmatadoren Wolfgang Grotelüschen mit gut einer Minute Vorsprung auf den zweiten Platz.

Die Familie Grotelüschen verpasste derweil auf der 18. Auflage des Abendlaufes einen wohl historischen Doppelsieg – denn Filius Fynn hatte zuvor den spannenden Schülerlauf über zwei Kilometer für sich entschieden. Mit einer Zeit von 7:45 Minuten und gerade einmal einer Sekunde Vorsprung verwies Fynn Grotelüschen nach einem packenden Zieleinlauf die für den VfL Wildeshausen startende Ahlhornerin Elisa Senß auf den zweiten Platz. Den dritten Rang erkämpfte sich Niklas Granel bei seiner ersten Teilnahme am Abendlauf, er benötigte 8:05 Minuten. Insgesamt waren in diesem Jahr 52 Teilnehmer über die kurze Strecke gestartet, wobei die Wallschule Wildeshausen (33) den größten Teil stellte.

Überhaupt zeigte sich Organisator Torsten Iverssen vom Lauf-Team Wildeshauser mit der Teilnehmerzahl in diesem Jahr zufrieden. Er hatte 189 Startunterlagen verteilt, „darunter waren in diesem Jahr wieder einmal sehr viele Nachmeldungen“, erklärte Iverssen, der dadurch mit der Organisation vor den Läufen selbst ordentlich ins Schwitzen kam.

Im Lauf über die 6,4 Kilometer landeten dieses Mal zwei Athleten aus Lohne ganz vorne. Klar auf Platz eins lief David Riesenbeck vom Triathlonteam des SV BW Lohne (22:47 Minuten). Ihm folgte Stefan Fangmann von den „Waldschleichern“ als Zweiter ins Ziel (23:26), Norman Ihle vom DSC Oldenburg benötigte sechs Sekunden länger und wurde Dritter. Im Zielbereich versprühte das Sieger-Trio gleich gute Laune und lobte die Veranstaltung: „Es war zwar stellenweise sehr windig, aber insgesamt sind wir sehr zufrieden mit der Strecke. Es hat viel Spaß gemacht – wir kommen bestimmt wieder.“ Mit Sven Ebers vom Wildeshauser Lauftreff (23:47), Paul Senger (SV Wildeshausen/24:20) und Phillip Meyer (Triathlon-AG der Realschule Wildeshausen) folgten drei Lokalmatadoren auf den Plätzen vier bis sechs. Jun Buchmann aus Bassum war über die Mittelstrecke die schnellste Läuferin (31:07).

Der Hauptlauf über 12,5 Kilometer war mit 80 Teilnehmern – schon traditionsgemäß – am stärksten besetzt. Allerdings mussten diese Läufer auch am längsten auf ihren Startschuss warten. „Wir hatten technische Probleme“, erklärte Iverssen den um 20 Minuten verspäteten Beginn. Glücklicherweise sollte es für die Organisatoren die einzige Panne bleiben. „Ansonsten ist alles sehr gut gelaufen“, zog Torsten Iverssen ein positives Fazit.

Zufrieden dürfte am Ende vor allem auch Gerrit Lubitz gewesen sein: Nach seinem Sieg vor sechs Jahren war der Bremer am Sonnabend erneut am schnellsten. Lubitz setzte sich dabei gleich zu Beginn des Rennens an die Spitze des Feldes. Zwischen Kilometer drei und acht vergrößerte er den Abstand zur Konkurrenz auf etwa eine Minute und konnte sich auf dem anstrengenden letzten Streckendrittel damit begnügen, seinen Vorsprung zu verwalten.

Schnellste Frau war Ariane Brems vom Wildeshauser Lauftreff (57:50). Ein Sonderlob gab es von Organisator Torsten Iverssen in Richtung Alois Dünzelmann: Der Wildeshauser war mit 70 Jahren ältester Teilnehmer und erreichte mit einer respektablen Zeit (1:12:24) das Ziel. · him/ll

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