TV Neerstedt hat beim 30:40 in Wilhelmshaven Probleme in der Defensive

40 Gegentore sprechen für sich

Brachte den TV Neerstedt auf 21:24 heran: Linkshänder Rene Achilles. Foto: Büttner

Neerstedt – Der Start in die zweite Saisonhälfte ist den Verbandsliga-Handballern des TV Neerstedt ordentlich missglückt: Beim Wilhelmshavener HV II kassierten sie eine 30:40 (14:19)-Packung. „Vielleicht ist die Niederlage etwas zu hoch ausgefallen, aber der WHV hat auf jeden Fall verdient gewonnen“, sagte TVN-Coach Andreas Müller und ergänzte: „Unser Problem war ganz klar die Defensive. 40 Gegentore sprechen eine deutliche Sprache.“ Zu hart wollte Müller mit seiner Mannschaft dann aber doch nicht ins Gericht gehen.

Zweifelsohne muss der Coach aber vor den nächsten Partien an einigen Stellschrauben drehen. Denn noch haben die Neerstedter als Tabellenneunter zwar einen Vorsprung auf die Abstiegsränge, allzu riesig ist dieser jedoch nicht. „Wir werden das Spiel analysieren und aufarbeiten. Klar ist, dass wir in der Abwehr mehr Geilheit brauchen“, sagte der Coach. Denn sein Team sei auf starke Aktionen der Defensive und der Torhüter angewiesen, um das Angriffskonzept umzusetzen. „Wir leben von solchen Phasen, in denen wir gepusht werden“, erläuterte Müller. Diese Phasen kreierte seine Crew in der Nordfrost-Arena nur selten.

Die WHV-Reserve erwischte den klar besseren Start. Zwar gingen die Gäste mit 1:0 in Front, doch die Hausherren antworteten prompt mit vier Treffern in Folge. „Wir haben schon in den ersten Minuten leichte Gegentreffer bekommen“, berichtete Müller. So sah sich der Coach bereits nach gerade mal acht Minuten dazu gezwungen, eine Auszeit zu nehmen.

Und tatsächlich lief es danach auch in der Offensive etwas besser. Mirko Reuter verkürzte auf 9:10 (19.). In den folgenden Minuten schlichen sich allerdings erneut Fehler ins Spiel der Neerstedter ein. „Wir hätten unsere eigenen Überzahlsituationen besser nutzen müssen. Über das ganze Spiel haben wir vier, fünf Situationen liegen gelassen. Und wenn wir vorne schlecht waren, hat Wilhelmshaven das sofort bestraft“, ärgerte sich Müller. So bauten die Hausherren ihren Vorsprung bis zum Pausenpfiff auf 19:14 aus.

In der Kabine versuchte Müller sein Team wachzurütteln – durchaus mit Erfolg. Immerhin brachte Rene Achilles die Grün-Weißen auf 21:24 (43.) heran. „Dann lassen wir allerdings eine Chance aus und kassieren direkt danach eine Zeitstrafe. Das hat uns das Genick gebrochen. Danach lief das Spiel so vor sich hin“, erklärte Müller.  nn

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