5:0 gegen TuS Heidkrug / Ole Lehmkuhl untermauert starke Trainingsleistungen

Bröcker und Heinrich machen Werbung in eigener Sache

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Ole Lehmkuhl (l.) untermauerte seine starken Trainingsleistungen im Testspiel gegen Heidkrug mit zwei Treffern.

Wildeshausen - Von Sven Marquart. Das harte Trainingswochenende war den Fußballern des VfL Wildeshausen im abschließenden Testspiel gegen den Kreisligisten TuS Heidkrug deutlich anzumerken. Erst nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang behauptete sich der künftige Landesligist noch klar mit 5:0 (1:0).

In Thomas Büttelmann, Niklas Heinrich, Bastian Stuckenschmidt, Sebastian Bröcker, Lennart Feldhus und Salih Yalin standen gleich sechs Neuzugänge in der Wildeshauser Anfangsformation. „Nicht alle haben das Plenum so genutzt, wie wir uns das vorgestellt haben“, monierte VfL-Coach Marcel Bragula. „Wenn ich weiß, dass ich 45 Minuten habe, um mich zu präsentieren, muss der Rasen brennen.“ Stattdessen ließen die Krandel-Kicker im Mittelfeld die nötige Bewegung vermissen, so dass zunächst kein Zwei-Klassen-Unterschied zu sehen war. „Was ist denn los mit euch? Spielt endlich Fußball!“, forderte VfL-Trainer Marco Elia nach einer guten halben Stunde.

Wenig später erzielte Sebastian Bröcker mit einem abgefälschten Linksschuss das 1:0 (38.). Der Ex-Dötlinger betrieb nach seinem Hattrick gegen den FC Hude erneut Werbung in eigener Sache. Gleiches galt für Niklas Heinrich. Der 18-Jährige spielte an der Seite von Lennart Flege in der Innenverteidigung einen erstaunlich ruhigen und abgeklärten Part. „Wenn in Delmenhorst keiner so ein Talent haben will, nehme ich es gern“, frohlockte Bragula.

Dagegen dürfte es Salih Yalin, der wie Heinrich von der SG JDH Delmenhorst in den Krandel gewechselt ist, schwer haben, einen Platz im Landesliga-Kader zu ergattern. Der 19-jährige Angreifer wirkte auf dem linken Flügel viel zu verspielt und offenbarte einige technische Defizite.

„In der Pause haben wir deutlich gesagt, was uns nicht gepasst hat. Die zweite Halbzeit hat uns dann auch wesentlich besser gefallen“, berichtete Bragula, der zu Wiederbeginn sechs neue Leute aufs Feld schickte. Einer davon war Ole Lehmkuhl, der mit einem Doppelpack auf 3:0 erhöhte (52./58.) und damit seine starken Trainingsleistungen untermauerte. „Ole hat mir sehr gut gefallen. Er hat nochmal einen Sprung gemacht und ist in überragender Frühform“, lobte Bragula. Mit zwei Kopfballtreffern besorgte Lennart Feldhus den 5:0-Endstand (67./75.). Bereits in der ersten Halbzeit hatte der Angreifer einen Lupfer auf den Querbalken gesetzt (10.).

Nach dem Spiel gegen den Regionalligisten BSV Rehden (1:3) am Freitag hatten die Wildeshauser am Sonnabend zwei knackige Kraftausdauereinheiten absolviert. Auch vor der Heidkrug-Partie baten Marco Elia und Marcel Bragula ihre Crew noch mal zum Üben. Darüber hinaus stand Teambuilding auf dem Programm. So mussten die Neulinge ihre Mannschaftskollegen bekochen. Es gab Spaghetti Bolognese und verschiedene Salate. „Das war okay“, meinte VfL-Kapitän Sebastian Pundsack. „Ich würde drei von fünf möglichen Kochlöffeln geben“, lautete Bragulas fachkundiges Urteil. Er muss es wissen, schließlich ist er ausgebildeter Koch.

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