Stagnierende Entwicklung beim Ahlhorner SV bereitet Thomas Neuefeind Sorgen

„Gegen Hammah müssen wir Dampf machen“

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Bot in der Abwehr des Ahlhorner SV eine solide Leistung: Nationalspieler Tim Albrecht. ·

Ahlhorn - Der Spitzenreiter wankte, aber er fiel nicht: Die Erstliga-Faustballer des Ahlhorner SV starteten beim Tabellenführer VfK Berlin furios, gewannen die ersten beiden Sätze im Eiltempo und verloren am Ende mit 2:5. Tags zuvor hatte der ASV auf seiner Berlin-Tour bei der SG Stern Kaulsdorf mit 5:2 gewonnen.

SG Stern Kaulsdorf – Ahlhorner SV 2:5 (8:11, 9:11, 9:11, 11:7, 6:11, 11:3, 4:11): Die Gäste hatten zunächst einige Mühe, um sich an die weitläufige Sporthalle der Sartre-Oberschule zu gewöhnen. „Es gab sehr viel Auslauf – diese Dimensionen sind wir nicht gewohnt“, berichtete Co-Trainer Nils-Christoffer Carl. Die Ahlhorner passten sich dem Niveau des Tabellensechsten an, fuhren aber trotzdem einen sicheren Sieg ein. „Wir haben unseren Stiefel runtergespielt, mehr nicht“, meinte Nils Carl. Auch ASV-Coach Thomas Neuefeind, der berufsbedingt nicht mit in die Hauptstadt gefahren war, konnte mit dem „standesgemäßen Ergebnis“ leben.

VfK 01 Berlin – Ahlhorner SV 5:2 (7:11, 6:11, 11:5, 11:8, 11:2, 11:5, 11:8): Die Ahlhorner legten einen grandiosen Auftakt hin, der ihnen eine 2:0-Satzführung bescherte. Schlagmann Christoph Johannes machte bis dahin eine überragende Partie. „Wir haben das Spiel klar beherrscht“, meinte Nils Carl.

VfK-Trainer Roland Schubert reagierte und wechselte im Angriff. Anstelle von Sebastian Kögel schickte er Lars Kops aufs Feld. „Der hat sehr gut gespielt, wir haben den Faden verloren, und dann ging es dahin“, sagte Nils Carl.

Zwar erledigte die ASV-Abwehr mit Karsten Bilger, Tim und Mats Albrecht ihren Job solide. „Im Angriff fehlte vielleicht der letzte nötige Druck“, überlegte Carl. Möglicherweise sei es auch eine konditionelle Frage gewesen, ergänzte Thomas Neuefeind. „Die Punkte waren ohnehin nicht einkalkuliert – Berlin spielt für mich den besten Faustball der Liga“, sagte Nils Carl.

Während der deutsche Feld-Vizemeister mit 16:0 Punkten weiter ungeschlagen an der Tabellenspitze thront, ist der Ahlhorner SV (10:6) wieder hinter den TV Brettorf (12:2) und den MTV Hammah (12:4) auf Platz vier zurückgefallen. Trotzdem ist Thomas Neuefeind optimistisch, was die DM-Qualifikation angeht: „Wir spielen noch zwei Mal gegen Hammah – da müssen wir Dampf machen. Wenn wir die direkten Duelle gewinnen, sollte es klappen. Es sei denn, dass Hammah ein Mal Berlin oder Brettorf schnappt.“

Sorge breitet dem ASV-Trainer dagegen die „stagnierende Entwicklung in manchen Mannschaftsteilen“. Als letztjähriger Nordmeister habe er von seinem Team mehr erwartet: „Mit dem jetzigen Stand bin ich nicht zufrieden.“ · mar

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