Gastgeber ereilt bereits im Viertelfinale der Knockout / ASV mit guter Frühform

Ahlhorner Faustballer holen Cup in Brettorf

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Die Ahlhorner Faustballer Sören Dahms (hinten, v.l.), Karsten Bilger, Nils-Christoffer Carl sowie Mats Albrecht (vorne, v. l.) und Kevin Wiese holten sich beim Turnier des TV Brettorf den Wanderpokal.

Brettorf - Unterschiedlicher hätte die Gefühlslage nach dem 38. Vorbereitungsturnier des TV Brettorf nicht sein können. Während sich die Faustballer des Ahlhorner SV kurz vor dem Start der Hallensaison mit dem Turniersieg bereits in starker Frühform präsentierten, patzten die Brettorfer Männer mit dem Viertelfinal-Aus. „Vielleicht war es gut, dass meine Spieler jetzt frühzeitig gemerkt haben, dass es mit so einer Einstellung zu nichts reicht“, sagte Brettorf-Coach Ralf Kreye.

Nachdem seine Mannschaft zum Auftakt noch mit 2:0 gegen den SV Armstorf gewonnen hatte, folgten zwei Unentschieden gegen den SV Moslesfehn und dem VfL Kellinghusen II. Als Gruppensieger traf das Kreye-Team im Viertelfinale auf den MTV Hammah. Den ersten Satz gewann Brettorf mit 11:5, doch dann drehte Hammah angetrieben vom starken Angreifer Björn Hoff die Partie (11:9, 11:7). „Vielleicht haben wir den ersten Satz zu deutlich gewonnen, sodass wir unterbewusst einen Gang zurückgeschaltet haben. Und dafür gab es dann eben postwendend die Quittung“, sagte Brettorfs Christian Kläner.

Als Höchststrafe kamen die Brettorfer beim eigenen Turnier nicht in den Genuss, die Halbfinalspiele vor eigener Kulisse in der Brettorfer Halle genießen zu können. Trainer Kreye, der am Tag danach direkt zum Sondertraining bat, ließ als Entschuldigung aber nicht gelten, dass seine Akteure „auswärts“ in der Neerstedter Halle ran mussten: „Wenn man zu den besten Mannschaften in Deutschland gehören will, muss man mit allen Begebenheiten klarkommen.“

Deutlicher gelassener war die Stimmung bei der Ahlhorner Mannschaft von Trainer Thomas Neuefeind. Zwar gab es in der ersten Begegnung in der Gruppe A zunächst ein Unentschieden gegen den TK Hannover, doch mit den folgenden zwei Siegen gegen Brettorf III und Hagenah zogen die Ahlhorner souverän ins Viertelfinale ein, in dem das Neuefeind-Team mit 2:1 gegen Kellinghusen gewann.

In der Runde der letzten vier kam es dann zum Aufeinandertreffen mit der eigenen „Reserve“, die mit Tim Albrecht und Philip Meiners im Angriff agierte. Letztlich behielt die „Erste“ mit 11:7 und 11:6 die Oberhand. Und im Finale zeigte das Neuefeind-Team dann auch, dass sie gegen Hannover gewinnen kann: Mit dem 2:1-Erfolg war der Ahlhorner Turniersieg in Brettorf perfekt. Ein weiteres Bonbon für die Ahlhorner. Auch die „Zweite“ setzte zum Turnierabschluss noch ein Ausrufezeichen, gewann das Spiel um Platz drei gegen den Brettorf-Schreck MTV Hammah. Somit hatte sich Neuefeinds Entscheidung, „zwei in etwa gleich starke Mannschaften auf die Beine zu stellen“, mehr als ausgezahlt. „Wir wollten einfach etwas ausprobieren“, sagte Neue-feind: „Und alle zehn Spieler haben es super gemacht.“

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