VfL Wildeshausen will Bockhorns Heimschwäche ausnutzen / „Geduld haben“

Gadens Vertrauen in die eigene Stärke

Wildeshausen - „Gewinnen will man immer“, sagt Jürgen Gaden. Nur jedes Mal davon zu sprechen, hilft dem von ihm trainierten VfL Wildeshausen auch nicht weiter. Seit vier Spielen wartet der Fußball-Bezirksligist nun schon auf einen Sieg. Aber diesen vehement beim BV Bockhorn (Sonntag, 14 Uhr) einzufordern, wäre der Sache nicht unbedingt dienlich.

Zumal die Wildeshauser zuletzt „nicht so schlecht gespielt haben, wie manche meinten“, stellte Coach Gaden noch einmal klar. In der Tat: Bei der jüngsten 1:2-Niederlage gegen den TV Jahn Delmenhorst waren die Rot-Weißen nicht das schlechtere, aber das unglücklichere Team. „Uns wurde ein reguläres Tor aberkannt, und warum der Schiedsrichter ein Foul gegen uns im gegnerischen Strafraum mit einem indirekten Freistoß geahndet hat, verstehe ich bis heute nicht“, betont Wildeshausens Coach. Nur in einem Punkt stimmte er zu: Die fehlende Durchschlagskraft. Denn bis auf jene beschriebenen Szenen versprühte der Bezirksligist wenig Torgefahr. „Die Offensive war nicht so präsent“, weiß auch Gaden.

Aber genau darauf wird es am Sonntag gegen den BV Bockhorn ankommen. Der Tabellenelfte steht in der Abwehr nämlich sehr kompakt, ließ bislang nur 26 Treffer zu. „Die können mit 1:0 führen und ziehen sich dann komplett zurück. Da wird es für jede Mannschaft schwer“, warnt Gaden vor den Bockhorner Stürmern Wilke Runkel und Sören Janssen. Vor allem Runkel sei „immer für eine Bude gut.“

Allerdings warten die Hausherren genau wie der VfL Wildeshausen seit vier Spielen auf einen Erfolg, auf eigenem Platz ist der BV Bockhorn sogar seit dem 14. August ohne dreifachen Punktgewinn. „Der letzte Sieg war ein 2:1 gegen den TSV Oldenburg“, weiß Gaden, der sein Team dennoch nicht „auf Teufel komm‘ raus“ stürmen lassen will: „Wir müssen Geduld haben.“ Zumal die Wildeshauser mit einem Unentschieden besser leben könnten als die Gastgeber. Der momentane Vorsprung von zwei Punkten bliebe dann bestehen. „Wir müssen trotzdem aufpassen, nicht nach unten durchgereicht zu werden“, weiß Gaden. Und dennoch: „Wenn wir an die Leistung aus dem Jahn-Spiel anknüpfen, haben wir ganz gute Chancen. Wir müssen uns nur etwas cleverer anstellen.“ · dsc

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