Fußball: Wildeshausen spielt bei der zweitstärksten Rückrundenmannschaft

Gaden kehrt an alte Wirkungsstätte zurück

Wie in dieser Szene Tobias Kern, sucht der VfL Wildeshausen im Gastspiel beim TV Jahn Delmenhorst heute Abend den Vorwärtsgang. ·

Wildeshausen - Spiele gegen den TV Jahn Delmenhorst seien „immer etwas Besonderes“, sagt Jürgen Gaden, Trainer des Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen. Kein Wunder, denn bei den Delmenhorstern stand der heute 59-Jährige lange Zeit auf der Kommandobrücke. Heute Abend (19.30 Uhr) kehrt Gaden an seine alte Wirkungsstätte zurück. Viele schöne Erinnerungen bringt er mit – die drei Punkte will er indes nach Wildeshausen „entführen“.

Laut Tabelle – der Fünfte empfängt den Dritten – liegt sogar ein Spitzenspiel vor. Doch wie eine Spitzenmannschaft präsentierte sich in den vergangenen Wochen lediglich der TV Jahn. Mit sechs Siegen in Folge ließ das Team von Trainer Matthias Kaiser gewaltig aufhorchen, mauserte sich auf den fünften Rang und ist hinter Spitzenreiter TuS Heidkrug die zweitbeste Rückrundenmannschaft. Für Gaden ist deswegen auch sein Ex-Klub heute Abend in der Favoritenrolle. „Vor allem, wenn ich bedenke, was wir so in den letzten Wochen abgeliefert haben“, betont der Wildeshauser Trainer an die – gelinde gesprochen – mäßigen Auftritte des VfL. Einzige Ausnahme sei die zweite Halbzeit gegen Wiefelstede am Ostersonnabend gewesen. „Daran müssen wir anknüpfen“, hofft Gaden.

Dass es ansonsten selten rund lief, dazu hätten unter anderem auch die zahlreichen Ausfälle geführt, mit denen der Aufsteiger zu kämpfen hatte – und daran wird sich heute nichts ändern. Neben den verletzten Hector Hüls, Jannik Wallner und Lukas Schneider fällt mit Kai Meyer beruflich bedingt ein weiterer Stammspieler aus, der auch noch die Viererkette „sprengt“. Deswegen spielt der VfL-Coach mit dem Gedanken, nur mit drei Verteidigern und einem tiefer gestaffelten Mittelfeld agieren zu lassen. „Jeder muss jedem helfen“, hält es Gaden vor dem Spiel mit dem Musketier-Motto.

Die Delmenhorster zeichnen sich durch einen ausgeglichen stark besetzten Kader aus. Das Prunkstück liegt in der Defensive, hinter der mit Jann Barkemeyer ein ganz starker Keeper steht – ebenso wie Sebastian Pundsack beim VfL. Mit nur 28 Gegentoren verfügt der TV Jahn über die drittbeste Abwehr der Bezirksliga. Dafür hapert es in der Offensive, denn 37 geschossene Tore sind wiederum die fünftschlechteste Bilanz.

„Unser Manko lag zuletzt eher in der Defensive. Wir spielen schon lange aus keiner sicheren Abwehr heraus und leisten uns viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung“, sagt Jürgen Gaden. Deswegen setzt er auf die alte Offensivstärke. Diese könnte Kai Schmale nach abgesessener Sperre wieder bereichern. Das Hinspiel endete dank eines Last-Minute-Tores des VfL 1:1. · him

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