VfL Wildeshausen gewinnt nach vier Spielen ohne Sieg beim BV Bockhorn

Gaden atmet auf – 3:0

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Der VfL Wildeshausen hat das Siegen doch nicht verlernt: Nach dem 3:0-Erfolg beim BV Bockhorn hatte der Bezirksligist allen Grund zum Jubeln.

Wildeshausen - Von Dennis SchottKai Schmale war das personifizierte Zünglein an der Waage. Erst traf der Stürmer des VfL Wildeshausen beim BV Bockhorn per Elfmeter zum vermeintlich vorentscheidenden 2:0 (73.), dann, nur fünf Minuten später, verursachte jener Schmale einen Strafstoß. „Wär‘ das Ding reingegangen, hätte es noch einmal spannend werden können“, meinte VfL-Coach Jürgen Gaden. Doch Torwart Sebastian Pundsack hielt das „Ding“ und bewahrte den Fußball-Bezirksligisten vor einer hektischen Schlussphase, in der Rene Tramitzke den 3:0(1:0)-Endstand erzielte.

Es war der erste dreifache Punktgewinnen nach zuvor vier sieglosen Spielen in Folge. Und zugleich ein Erfolg der gesamten Mannschaft. „Teamgeist, Einsatz, Leidenschaft – all diese Dinge haben uns ausgezeichnet“, hofft Gaden, dass das Selbstvertrauen wieder zurückgekehrt ist. „Dabei war die Leistung vorher nicht unbedingt schlecht, wir haben nur nicht gewonnen“, sprach Wildeshausens Trainer zugleich von einem „sehr wichtigen Sieg“. „Hätten wir verloren, hätten wir nur noch drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz gehabt. Jetzt haben wir uns aber ein wenig Luft verschaftt“, so der Trainer des Tabellensiebten.

Die Gäste schlugen die abwehrstarken Hausherren mit ihren eigenen Waffen. Lukas Schneider ließ Bockhorns Goalgetter Wilke Runkel erst gar nicht zur Entfaltung kommen, und gegen Marcel Hesselmann sah Sören Janssen keinen Stich. Aufgrund der lahm gelegten Offensiv-Abteilung übernahmen die Gäste nun selber die Initiative – mit Erfolg. Nach einer schönen Kombination über Liridon Stublla, Frederik Gralla und Sascha Görke, markierte der mit aufgerückte Tobias Düser die 1:0-Führung (33.).

Auch danach blieben die Gäste die feldüberlegene Mannschaft. Allerdings dauerte es bis zur 73. Minute, ehe daraus das zweite Tor resultierte. Stublla war nur regelwidrig vom Ball zu trennen, so dass Schiedsrichter Niklas Günther keine andere Wahl blieb als auf Elfmeter zu entscheiden. Es war der Auftakt von Schmales „ominösen fünf Minuten“, die den ersehnten Sieg letztlich doch nicht mehr gefährden sollten.

„Es war eine überzeugende Mannschaftsleistung. Ich könnte jetzt keinen hervorheben, es haben alle gut gespielt“, frohlockte Gaden nach dem insgesamt siebten und zugleich erleichternden Erfolg.

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