VfL Wildeshausen befördert SG DHI Harpstedt mit 2:0 aus dem Bezirkspokal

Fynn Theuser trifft und verletzt sich

Erst Torschütze, dann Pechvogel: Wildeshausens Offensivmann Fynn Theuser (am Ball) erzielte im Bezirkspokalspiel gegen die SG DHI Harpstedt das 1:0 und verletzte sich dann am Knie. Foto: Büttner

Wildeshausen – Das Aus in der ersten Runde des Fußball-Bezirkspokals empfand Diemo Spitz als gar nicht mal so schlimm. Etwas anderes wurmte den Trainer des B-Junioren-Bezirksligisten SG DHI Harpstedt viel mehr. „Niederlagen sind nie schön, aber in einem Derby noch ein bisschen weniger“, sagte der 29-Jährige nach dem 0:2 (0:1) beim Ligarivalen VfL Wildeshausen. Allerdings musste Spitz „eingestehen, dass das Ergebnis über das ganze Spiel gesehen verdient war“.

So sah es auch sein Wildeshauser Trainerkollege. „Der Sieg ist unterm Strich verdient, weil wir bis zur 60. Minute das absolut dominante Team waren“, meinte Matthias Ruhle. Trotzdem dauerte es eine ganze Weile, ehe sich die Kräfteverhältnisse auch in Zählbarem widerspiegelten. Erst in der 40. Minute gelang Fynn Theuser das 1:0 für die Krandel-Kicker, resultierend aus einem sicher verwandelten Foulelfmeter. Theuser war zuvor selbst gelegt worden. „Wir hätten zur Pause ein, zwei Tore höher führen müssen“, monierte Ruhle. Doch Noah Richter und Johannes Hoffrogge wussten mit ihren Chancen nichts anzufangen.

Mit Ausnahme eines Kopfballs von Thilo Schoppe, der am VfL-Tor vorbeistrich, bekamen die Gäste in der ersten Halbzeit offensiv nicht viel auf die Reihe. Allerdings ließen die Wildeshauser Viererkette mit Christopher Seewald, Bennet Smolna, Luca Stöver und Christoph Löwe sowie Sechser Jannes Thal auch überhaupt nichts zu.

Zu Wiederbeginn wechselte Ruhle und brachte Julian Hespers für Marcel Mirsa, obwohl Letzterer ein gutes Spiel gemacht hatte. Offenbar hatte Ruhle den richtigen Riecher. Nach einer Hereingabe von Richter drückte Hespers den Ball zum 2:0 über die Linie (54.). „Da haben wir gepennt“, ärgerte sich Spitz.

Denn nun waren die Gäste wesentlich besser im Spiel und setzten sich in der Wildeshauser Hälfte fest. Gleich dreimal verhinderte Lukas Jeschke in höchster Not den Anschlusstreffer. Unter anderem parierte der VfL-Keeper reaktionsschnell gegen den beweglichen DHI-Angreifer Simon Köhler im Eins-gegen-eins. Zudem forderte Spitz vergeblich einen Handelfmeter – die Pfeife von Schiedsrichter Leon-Pascal Braun (SFN Vechta) blieb stumm. „Die Mannschaft hätte einen Treffer verdient gehabt“, fand Spitz. Denn mangelnden Einsatz konnte er seiner Crew nicht vorwerfen. Besonders Verteidiger Nick Windhorst, Sechser Daniel Döhle und Zehner Thilo Schoppe überzeugten ihren Coach.

„Bis zur 60. Minute war das gut bis sehr gut von uns. In den nächsten Spielen sollten wir aber etwas mehr Sprit im Tank haben“, bilanzierte Ruhle. Außerdem bangt er um seinen Torschützen Fynn Theuser. Der Offensivmann war bei einer Grätsche mit dem Knie im Rasen hängen geblieben und musste ausgewechselt werden (70.). „So wie es aussieht, ist es nur eine Kapselzerrung. Ich hoffe, dass er zum Ligastart am 24. August wieder fit ist“, sagte Ruhle.  mar

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