Nur 14 Mannschaften bei Kreismeisterschaft

„Futsal tut nicht weh“

Torjäger Christian Goritz und die erste Mannschaft des Gastgebers Harpstedter TB zählen bei der Futsal-Kreismeisterschaft zum erweiterten Favoritenkreis.

Harpstedt - Seine Enttäuschung kann Thomas Luthardt nicht verbergen. Nur 14 Mannschaften haben für die erste Futsal-Meisterschaft des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst gemeldet. „Das ist natürlich zu wenig“, sagt der Spielausschussvorsitzende. Schließlich gehören dem Kreis 43 Vereine an. „Und Futsal ist nicht schlimm – das tut nicht weh.“ Doch es gibt auch positive Ausnahmen: Gastgeber Harpstedter TB und Borussia Delmenhorst bringen an diesem Wochenende jeweils zwei Mannschaften an den Start.

„Ich finde Futsal allein schon durch die Regeln sehr interessant – das könnte spannend werden“, gibt sich HTB-Fußballabteilungsleiter Marc Wulferding als Freund der offiziellen Hallenfußballvariante zu erkennen. Das Spiel sei schneller und technisch anspruchsvoller. „Aber das muss erstmal in Deutschland ankommen“, meint Wulferding. Der Ausrichterverein geht da mit gutem Beispiel voran. „Gerade unsere A-Junioren finden Futsal klasse“, berichtet Wulferding.

Bei der Meisterschaftspremiere in der Harpstedter Spielhalle wird zunächst in zwei Vorrundengruppen gekickt. In Gruppe A spielen am Sonnabend ab 10 Uhr der TuS Heidkrug, Borussia Delmenhorst, der Delmenhorster BV, der TSV Ganderkesee II, der TV Jahn, der Harpstedter TB und der SV Tur Abdin, der sich auf den letzten Drücker zur Teilnahme durchgerungen hatte. Ab 15.30 Uhr kämpfen in Gruppe B Borussia Delmenhorst II, der TV Munderloh, der TSV Ippener, der SC Dünsen, der Delmenhorster TB IV, der Harpstedter TB II und der KSV Hicretspor ums Weiterkommen. Die jeweils vier besten Teams beider Gruppen erreichen die Zwischenrunde (Sonntag ab 12 Uhr). Die Halbfinals beginnen um 15.20 Uhr, das Endspiel soll um 16.35 Uhr angepfiffen werden.

Der Sieger qualifiziert sich direkt für die Niedersachsenmeisterschaft in Braunschweig. Vorrundengegner beim NFV-Futsal-Cup am Sonnabend, 21. Januar, sind der TV Welle, der Buchholzer FC, der Heidberger SC Leu und der SV Alfeld.

Neben den Hallenspezialisten des TV Munderloh und Bezirksligist SV Tur Abdin zählt Thomas Luthardt den TuS Heidkrug zum Favoritenkreis. „Aber auch der TSV Ippener ist nicht zu unterschätzen.“ Geht es nach Marc Wulferding, dürfte die erste HTB-Mannschaft zumindest am zweiten Turniertag noch dabei sein. „Die Truppe ist technisch so gut, dass sie die Enrunde erreichen sollte.“ Für die HTB-Reserve geht es dagegen zuvorderst darum, Futsal-Erfahrungen zu sammeln. „Die Jungs sind Neulinge in der Sache und sollen hauptsächlich Spaß haben“, betont Wulferding. 

mar

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