Wiederaufnahme des Pflichtspielbetriebes soll nicht gefährdet werden / Luthardt gibt Tipps

Fußballkreis mahnt zu noch höherer Wachsamkeit

Wichtig für den Spieltag: Desinfektionsmittel und Dokumentationslisten sind auf jedem Sportplatz Pflicht.
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Wichtig für den Spieltag: Desinfektionsmittel und Dokumentationslisten sind auf jedem Sportplatz Pflicht.

Landkreis – Auch der Vorstand des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst betrachtet die wieder ansteigenden Infektionszahlen im Rahmen der Coronapandemie mit Sorge. Von allen Beteiligten sei eine noch höhere Wachsamkeit und ein verantwortungsbewusster Umgang mit den Vorgaben der Niedersächsischen Coronaverordnung sowie den Zusatzregelungen des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) zur Wiederaufnahme des Spielbetriebs gefordert, schreibt der Kreisspielausschussvorsitzende Thomas Luthardt in einer E-Mail an die Vereine.

„Rückmeldungen, unter anderem auch von Schiedsrichtern, die in einigen Bereichen einen eher sorgloseren Umgang mit diesen Vorgaben belegen, geben dem Spielausschuss Veranlassung, nochmals auf gewisse Verordnungsvorgaben im Zusammenhang mit dem Spielbetrieb auf den vereinseigenen Sportanlagen hinzuweisen und auf deren unbedingte Durchsetzung zu bestehen“, unterstreicht Luthardt. Es gehe darum, die unmittelbar bevorstehende Wiederaufnahme des Pokal- und Punktspielbetriebes nicht unnötig zu gefährden – „unabhängig davon, dass die Vereine darüber hinaus auch behördlicherseits bei festgestellten Verstößen belangt werden können“.

Als besonders wichtig stuft Luthardt die Regelungen für Zuschauer ein. Nach aktuellem Stand der Coronaverordnung ist bei Zuschauerzahlen bis zu 50 (stehenden) Personen unter konsequenter Einhaltung der vom Land vorgegebenen Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen grundsätzlich keine Dokumentation der Kontaktdaten erforderlich. Beträgt die Zuschauerzahl mehr als 50 Personen (maximal sind 500 erlaubt), besteht ausnahmslos eine Sitzpflicht sowie die zwingende Verpflichtung zur Erhebung und Dokumentation der Kontaktdaten. „Dass diese Erhebungen einen nicht unerheblichen Mehraufwand für die jeweils beteiligten Vereine bedeutet, steht außer Frage, lässt sich aber aufgrund der behördlichen Vorgaben nun einmal nicht ändern“, sagt Luthardt.

Aufgrund der unterschiedlichen räumlichen Zuschnitte der Sportplätze im Fußballkreis, empfiehlt der Spielausschuss allen Vereinen, für die von ihnen genutzten Anlagen entsprechende Konzepte zu erstellen und den anderen Clubs beziehungsweise den jeweiligen Gegnern rechtzeitig zukommen zu lassen.

Da die wenigsten Kreisvereine über Zuschauertribünen mit ausreichenden Sitzgelegenheiten verfügen und eine Besucherzahl von mehr als 50 Personen auch bei Spielen auf Kreisebene schnell erreicht werden, sollten die Vereine ihren eigenen „Fangemeinden“ in geeigneter Form – beispielweise über die Internetseite oder Handzettel – vorab mitteilen, welche Vorgaben sie zu erwarten haben. „Einige Vereine haben zur Gewährleistung des Mindestabstandes im Zuschauerbereich bereits einen Kartenvorverkauf mit limitierter Sitzplatzanzahl initiiert, mit der Konsequenz, dass beim Ausverkauf der Karten kein weiterer Zuschauereinlass erfolgt“, berichtet Luthardt.

Der Kreisvorstand empfiehlt, dass sich die Gastmannschaften über die Zusatzregelungen auf den Sportanlagen der Heimvereine im Vorfeld informieren, um Missverständnisse zu vermeiden. Luthardt hofft auf „einen problemlos anlaufenden Spielbetrieb“.

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