TV Dötlingen schenkt auch TuS Heidkrug ein halbes Dutzend Treffer ein

Die Neun-Tore-Woche des Shqipron Stublla

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Shqipron Stublla (r.) und Hendrik Sandkuhl erzielten zusammen fünf Treffer beim Dötlinger 6:3 über den TuS Heidkrug.

Landkreis - Kein Zweifel: Es war die Woche des Shqipron Stublla! Nach seiner Fünf-Tore-Gala beim 6:2 über den TSV Ippener ließ das 19-jährige Sturmjuwel des Fußball-Kreisligisten TV Dötlingen beim 6:3 gegen seinen Ex-Club TuS Heidkrug nun einen Viererpack folgen.

TV Dötlingen – TuS Heidkrug 6:3 (3:1): „Immer schön auf dem Teppich bleiben!“, forderte Dötlingens Trainer Markus Welz nach dem Sprung auf den sechsten Tabellenplatz. Zumal das Ergebnis aus seiner Sicht etwas zu hoch ausgefallen war. „Aber wir haben Glück gehabt, dass wir immer dann die Tore gemacht haben, wenn Heidkrug gerade am Drücker war.“ Natürlich spielte den Gastgebern auch das frühe 2:0 durch die ersten beiden Stublla-Treffer in die Karten (2./4.). Benjamin Bohrer erhöhte mit einem direkt verwandelten Freistoß auf 3:0 (26.). Nach einer halben Stunde kam Heidkrug stärker auf, und Marcel Winkler verkürzte zum 1:3-Pausenstand (41.). Stubllas 4:1 (48.) beantworte Luca Reinhold mit dem 2:4 (63.). Hendrik Sandkuhl (77.) und Stublla zum Vierten (80.) machten das halbe Dutzend voll, ehe Marvin Lohfeld den 3:6-Schlusspunkt setzte (89.). „Gegen eine Mannschaft wie Heidkrug vier Tore zu schießen, zeugt natürlich von Qualität“, lobte Welz seinen „Mann des Spiels“.

Delmenhorster TB – FC Huntlosen 4:3 (1:2): „So ein Spiel musst du gewinnen oder darfst du zumindest nicht verlieren“, ächzte Huntlosens Interimscoach Jan Schindler. Denn lange Zeit lief es für seine Crew gegen die beste Rückrundenmannschaft prächtig. „Wenn du nach einer Stunde mit 3:1 führst, hast du nicht viel falsch gemacht“, bestätigte Schindler. Kai Harberts (4.) und Stefan Merz (25.) schossen Huntlosen mit 2:0 in Front. Zwar verkürzte Daniel Glander noch vor der Pause auf 1:2 (34.), doch der eingewechselte Johannes Hense stellte den alten Zwei-Tore-Abstand wieder her – 3:1 (61.). „Dann ist der DTB aufgewacht und wollte den Sieg einfach mehr“, berichtete Schindler. Pascal Zoll (69.) und Daniel Glander (78.) glichen zum 3:3 aus. Kurz vor Schluss kam dann alles zusammen: Ein DTB-Freistoß aus dem Halbfeld strich Nils Rowold über den Kopf, FC-Keeper Hauke Büsselmann rutschte weg, und der Ball landete zum 4:3 im Netz (88.). „Wir sind selbst Schuld! So darf man sich in der letzten halben Stunde nicht präsentieren“, ärgerte sich Schindler über die überflüssige Niederlage.

Harpstedter TB – TSV Ippener 0:2 (0:0): Mohamed Chahrour fiel ein Stein vom Herzen. Nach zuvor neun Niederlagen unter seiner Regie, konnte er seinen allerersten Sieg als TSV-Trainer feiern. „Endlich, endlich!“, strahlte Chahrour. Zwar gestattete sein Team dem Tabellendritten Harpstedt mehr Ballbesitz, aber nur wenige Chancen. „Und dann haben wir meistens den Torwart angeschossen“, ärgerte sich HTB-Coach Jörg Peuker. Die beste Gelegenheit für seine Elf hatte noch Nils Klaassen, dessen Schuss TSV-Keeper Philip Beuthan über den Kasten lenkte (35.). Da aber auch Ippener in der ersten Halbzeit offensiv nicht viel zu bieten hatte, ging es torlos in die Pause. Das änderte sich schon kurz nach Wiederbeginn: Bassel Ibrahim traf flach aus etwa elf Metern zum 1:0 (48.). Auf Vorlage von Bassel Ibrahim zog Zana Ibrahim von der Strafraumkante ab und setzte die Kugel zum 2:0 in den Winkel (65.). Toptorjäger Zana Ibrahim hätte sogar noch erhöhen können. Er lupfte den Ball über HTB-Schlussmann Christoph Mädler hinweg, aber auch neben das Tor (75.). „Wenn die Jungs weiter so spielen, werden noch ein paar Siege kommen“, ist Chahrour überzeugt. Peuker ärgerte sich derweil über den „blutleeren Auftritt“ seiner Mannen, die den Punktverlust des Tabellenzweiten VfR Wardenburg (2:2 beim Ahlhorner SV) nicht nutzen konnten. - mar

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