Fußball-Landesligist kann für Saison 2016/2017 mit Erfolgstrainern planen

VfL Wildeshausen verlängert mit Bragula und Elia

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Erfolgreiches Duo: Marco Elia (l.) und Marcel Bragula trainieren auch in der kommenden Saison die erste Herrenmannschaft des VfL Wildeshausen.

Wildeshausen - Von Sven Marquart. Gleich in ihrem ersten Jahr haben Marcel Bragula und Marco Elia den VfL Wildeshausen zur Bezirksliga-Meisterschaft geführt. Aktuell nimmt das Trainerduo mit dem Tabellenzehnten in der Landesliga geradewegs Kurs auf den Klassenerhalt. Kein Wunder also, dass VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel sagt: „Ich bin mit beiden sehr, sehr zufrieden.“

Daher suchte Jöckel noch im vergangenen Jahr das Gespräch, um die beiden Erfolgscoaches weiter an den Verein zu binden. Mit dem Ergebnis, dass Bragula und Elia dem VfL Wildeshausen auch in der Saison 2016/2017 erhalten bleiben, und zwar unabhängig von der Spielklasse. Das bestätigte Jöckel am Montag auf Nachfrage der Wildeshauser Zeitung: „Es wird keine Veränderung geben. Marcel und Marco haben sich absolut bewährt. Mit dem Klassenerhalt hat das überhaupt nichts zu tun.“

Das frühzeitige Angebot des Vorstandes sei „ein toller Vertrauensbeweis“, freut sich Marcel Bragula: „Wer mich kennt, weiß: Der VfL ist für mich nicht bloß irgendeine Station. Der VfL ist mein Verein, und Wildeshausen ist meine Stadt – da habe ich gar nicht lange gezögert.“ Er sei motiviert wie am ersten Tag und sein Akku voll, betont der 41-Jährige. Zwar habe es durchaus Anfragen anderer Vereine gegeben. „Aber die habe ich mir gar nicht erst angehört, schließlich trainiere ich die klassenhöchste Mannschaft in der Region.“

Bragula sei „ein VfLer durch und durch“, betont Fußballboss Jöckel. Aber auch dessen Partner Marco Elia sei ein „sehr, sehr engagierter Mann“. Allerdings wird der 40-Jährige in der kommenden Spielzeit möglicherweise ein wenig kürzer treten: Gerade haben Elia und seine Lebensgefährtin in Südmoslesfehn ein Haus gebaut, und Anfang April werden sie zum ersten Mal Eltern. „Deshalb musste ich ein bisschen überlegen. Ich kann noch nicht abschätzen, ob ich mit der bisherigen Schlagzahl weitermachen kann“, berichtet Elia.

Denn neben seiner Tätigkeit für die Krandel-Kicker arbeitet der DFB-Elite-Jugend-Lizenzinhaber auch noch als DFB-Stützpunkttrainer in Ganderkesee. „Das alles ist wahnsinnig fordernd. Darum haben wir uns darauf geeinigt, dass Marco das kurze Abschlusstraining am Freitagabend nicht mehr wahrnehmen wird“, erläutert Ottmar Jöckel.

Der Zeitfaktor war aber auch der einzige Grund, der Marco Elia kurz zögern ließ. „Ich arbeite unwahrscheinlich gern mit Marcel, Ottmar und der Mannschaft zusammen – da steckt Herzblut drin“, betont der Deutsch-Italiener. Weil er die familiäre Atmosphäre im Verein schätzt und „dass sich alle für den VfL zerreißen“, sei ihm die Entscheidung letztlich nicht schwer gefallen. Klar sei aber auch: „Es wird nicht einfach.“

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