TV Brettorf, Ahlhorner SV und SV Moslesfehn wollen zur Endrunde

Fünf Teams für zwei DM-Tickets

Wiederholung erwünscht: Brettorfs Abwehrspielerin Laura Koletzek bot am ersten Spieltag in Hannover eine starke Leistung.
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Wiederholung erwünscht: Brettorfs Abwehrspielerin Laura Koletzek bot am ersten Spieltag in Hannover eine starke Leistung.

Brettorf – Mit den Platzverhältnissen im TKH-Sportzentrum in Kirchrode waren die Erstliga-Faustballerinnen des TV Brettorf so gar nicht klar gekommen. „Der Ball ist gesprungen, wie er wollte. Vor allem im Dreimeterraum. Dadurch hat unser Zuspiel ganz schön gelitten“, erinnert sich Spielertrainerin Karen Kläner nur ungern an den Saisonauftakt vor zwei Wochen. Diese Probleme sollte es am zweiten Spieltag nicht geben. Denn die Frauen um Angreiferin Laura Marofke haben am Sonntag ab 11 Uhr Heimvorteil, und der Centre-Court am Bareler Weg ist nach Kläners Angaben in einem sehr gepflegten Zustand.

Die Rahmenbedingungen stimmen also. Schließlich steht einiges auf dem Spiel. Für die Gastgeberinnen und vier andere Mannschaften, darunter mit dem Ahlhorner SV und dem SV Moslesfehn noch zwei weitere Landkreis-Teams, geht es um nichts Geringeres als die Qualifikation zur deutschen Meisterschaft am 5. und 6. September. Endrunden-Ausrichter VfL Kellinghusen, der in Brettorf als sechstes Team am Start ist, hat sein DM-Ticket bereits sicher. Außerdem qualifizieren sich die Sieger der beiden Dreiergruppen.

Sollte sich der VfL Kellinghusen gegen den TV Jahn Schneverdingen und den SV Moslesfehn durchsetzen, ermitteln die beiden Gruppenzweiten den dritten Nord-Starter für die Titelkämpfe. Da Schneverdingens Nationalangreiferin Aniko Müller wegen einer Handverletzung ausfällt, gibt es in Gruppe D keinen klaren Favoriten.

Auch die Brettorferinnen wollen Anfang kommenden Monats beim Kampf um die Medaillen mitmischen. „Es wird nicht einfach, aber unser Ziel ist es natürlich, dabei zu sein“, bestätigt Karen Kläner. Dazu sei ein Sieg in der ersten Partie der Gruppe E gegen den kampfstarken Aufsteiger SV Düdenbüttel natürlich Pflicht. Der zweite Gegner ist da schon ein ganz anderes Kaliber: der amtierende deutsche Feldmeister aus Ahlhorn. „Aber auch das ist machbar“, meint Karen Kläner. Tatsächlich hatte ihre Crew den Landkreisrivalen vor einigen Wochen in einem Trainingsmatch besiegt. „Und das sogar recht deutlich“, bestätigt ASV-Spielertrainerin Janna Köhrmann: „Aber am Ende dürfte die Tagesform entscheidend sein.“

Während Abwehrspielerin Neele Meves aus dem Zweitliga-Team das Brettorfer Stammsextett unterstützen wird, setzt Janna Köhrmann wieder auf Nachwuchstalent Jordan Nadermann. Fehlen wird aufseiten des Ahlhorner SV allerdings Angreiferin Pia Neuefeind. Die Weltmeisterin weilt wegen ihrer Bachelorarbeit derzeit in Süddeutschland. Deshalb schlägt sie – wie schon in der vergangenen Feldsaison – wieder für den TV Unterhaugstett auf. Mit den Nordschwarzwälderinnen hat Pia Neuefeind ebenfalls Chancen auf die DM-Qualifikation. „Das würde ein brisantes Aufeinandertreffen geben“, ahnt Janna Köhrmann.  mar

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