Volleyball-Verbandsliga

VfL Wildeshausen verliert Finale um den NWVV-Pokal gegen VfL Grasdorf

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Frederik Bartelt hatte im Pokalfinale gegen den VfL Grasdorf Pech: Sein Satzball blieb an der Netzkante hängen.

Wildeshausen - Denkbar knapp haben die Verbandsliga-Volleyballer des VfL Wildeshausen den Gewinn des NWVV-Pokals verpasst. Bei der Endrunde in Laatzen mussten sie sich dem ebenfalls in der Verbandsliga spielenden Ausrichter VfL Grasdorf im Finale erst in der Verlängerung der beiden Sätze geschlagen geben. Zuvor hatten die Wildeshauser Glück, das Endspiel überhaupt erreicht zu haben.

VfL Wildeshausen – MTV 48 Hildesheim II 2:1 (25:23, 24:26, 17:15): Im Halbfinale gegen den Landesligisten, der einige ehemalige Regionalligaspieler in seinen Reihen hat, taten sich die Wildeshauser lange schwer. Im ersten Satz gingen die Huntestädter zunächst in Führung, allerdings mangelte es ihnen ein wenig an Konzentration, um sich absetzen zu können. Gegen Ende des Durchgangs kam Hildesheim immer dichter heran. Doch der VfL bewahrte die Nerven und machte den Sack zu.

Mit viel Selbstvertrauen startete das Team von VfL-Spielertrainer Frank Gravel in den zweiten Durchgang und erarbeitete sich einen deutlichen Vorsprung. Doch zur Satzmitte produzierte der Verbandsligist vier Aufschlagfehler in Serie und brachte Hildesheim damit endgültig ins Spiel zurück. Jetzt entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Das bessere Ende hatten jedoch die Hildesheimer mit dem Satzausgleich.

Im Tiebreak wechselte die Führung ständig hin und her. Zum Satzende hatte Hildesheim die Nase vorn und holte sich beim 14:12 die ersten beiden Matchbälle, als ein Angriff von Frederik Bartelt im Aus landete. Doch seinen Fehler machte Bartelt anschließend wieder gut: Mit einem erfolgreichen Angriff und einem Block besorgte er den Ausgleich. Dann holte sich Hildesheim den dritten Matchball. Auch diesen wehrte der VfL ab, um anschließend den ersten eigenen Matchball zu verwandeln.

VfL Wildeshausen – VfL Grasdorf 0:2 (25:27, 24:26): Der Start des Finals ging aus Wildeshauser Sicht völlig daneben. Zur Mitte des erstes Sazues betrug ihr Rückstand sieben Punkte. Dann unterliefen auch den Grasdorfern einige Fehler. Beim 23:23 war alles wieder offen. Den ersten Grasdorfer Satzball wehrten die Wildeshauser ab. Mit dem nächsten Aufschlag holte Frederik Bartelt Satzball für die Huntestädter, setzte das Spielgerät dann aber so unglücklich auf die Netzkante, dass es zurück ins Wildeshauser Feld fiel. Bei den nächsten beiden Punkten waren die Wildeshauser Angreifer nicht druckvoll genug, und der erste Satz war weg.

Im zweiten Durchgang waren die Wildeshauser sofort bei der Sache. Allerdings haderten sie mit dem Schiedsrichter aus Hildesheim. Ihrer Meinung nach ahndete der Unparteiische gegen sie technische Fehler strenger als gegen Grasdorf. Den ersten Grasdorfer Matchball wehrte die Wittekind-Crew mit einem guten Angriff ab. Beim zweiten pfiff der Referee erneut kleinlich einen technischen Fehler der Wildeshauser.

„Diese Niederlage gilt es schnell abzuhaken, denn am nächsten Samstag warten zwei schwere Heimspiele gegen Lohne und Wiesmoor. Die Liga ist deutlich wichtiger, auch wenn der Pokal ein schöner Bonus gewesen wäre“, sagte Frank Gravel.

VfL Wildeshausen: Torben Dannemann, Leon Gravel, Marco Backhus, Maik Backhus, Linh Nguyen, Frank Gravel, Frederik Bartelt, Paul Schütte, Helge Mildes.

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