Fragwürdiger Foulelfmeter beschert VfL Wildeshausen ein 1:1 in Friesoythe

Storven Bockhorn in der Nachspielzeit nervenstark

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VfL-Angreifer Lennart Feldhus (r.) machte in Friesoythe ein gutes Spiel.

Wildeshausen - Mit der allerletzten Aktion des Spiels hat Storven Bockhorn dem Fußball-Landesligisten VfL Wildeshausen einen Punkt beim SV Hansa Friesoythe gerettet. Nachdem Schiedsrichter Hendrik Pstrong (SV Teglingen) auf den Elfmeterpunkt gezeigt hatte, legte sich der Innenverteidiger die Kugel zurecht und verwandelte nervenstark zum 1:1 (0:0)-Endstand (90.+4). Damit sind die Krandel-Kicker nun seit vier Partien ungeschlagen.

„Sicherlich ist es ein bisschen glücklich, wenn der Ausgleich mit der letzten Aktion des Spiels fällt. Aber wir waren über die gesamte zweite Halbzeit die bessere Mannschaft, deshalb ist das Unentschieden in Ordnung. Von den Spielanteilen her wäre vielleicht sogar ein Dreier verdient gewesen“, bilanzierte VfL-Coach Marcel Bragula nach dem Aufsteigerduell.

Die Gäste fanden gut ins Spiel und hatten durch einen Lattenkracher von Lukas Schneider (8.) und Lennart Feldhus (12.) die ersten Chancen. Doch nach einer Viertelstunde gaben sie die Partie aus der Hand, und VfL-Keeper Sebastian Pundsack musste in höchster Not gegen Hansa-Torjäger Lukas Ostermann retten (32.).

„In der zweiten Halbzeit spielte sich das Geschehen nur in Friesoythes Hälfte ab“, berichtete Marcel Bragula. Trotzdem geriet seine Crew in Rückstand. Lennart Flege soll den Ball im Strafraum mit der Hand gespielt haben, und Referee Pstrong entschied auf Elfmeter – für Bragula „eine Lachpille!“ César Manrique Gudiel ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte zum 1:0 (52.).

Weil die Wildeshauser diesmal nicht so wirkungsvoll wie sonst über die Außen zum Zug kamen, probierten sie es mit ungewöhnlich vielen langen Bällen auf Lennart Feldhus. Der lange Mittelstürmer machte eine gute Partie, konnte jedoch keinen seiner Kopfbälle im Hansa-Gehäuse unterbringen. Auch Sebastian Bröcker und Maximilian Seidel fanden in Friesoythes Schlussmann Raffael Koschmieder ihren Meister. Auf der anderen Seite hatten die Huntestädter Glück, dass Lukas Ostermann nur die Latte traf (73.).

In der 80. Minute reklamierte Bragula einen Handelfmeter für sein Team. „Aber leider war der Assistent nicht auf der Höhe, so dass der Schiedsrichter das Handspiel nach außerhalb des Strafraums verlegte“, ärgerte sich der Übungsleiter. Deshalb war der Elfmeterpfiff in der Nachspielzeit für ihn so etwas wie eine „Konzessionsentscheidung“. Bei einem hohen Flankenball drückte Torhüter Koschmieder Angreifer Feldhus leicht nach unten. „Den hätte ich nicht gegeben“, meinte Bragula. Nicht von ungefähr schnappte sich Storven Bockhorn die Kugel und krönte mit dem 1:1 seine starke Leistung im Abwehrzentrum. „Storven war heute der beste Rot-Weiße“, lobte Bragula.

mar

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