Kapitänin Krumdiek trifft doppelt

Flachsenberger vermisst die Zielstrebigkeit – 2:7

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Femke Krumdiek

Wildeshausen - Für die Saisonvorbereitung hat Trainer Sven Flachsenberger bewusst stärkere Gegnerinnen für die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen ausgewählt. Dadurch will er die Defensivarbeit der Krandel-Kickerinnen verbessern.

Dass es dabei auch mal eine höhere Niederlage setzen kann, hat Flachsenberger durchaus einkalkuliert. Deshalb war der VfL-Coach nach dem 2:7 (2:4) beim Landesliga-Absteiger TV Neuenburg auch nicht überrascht oder gar verärgert. Im Gegenteil: „Ich bin mit der gezeigten Leistung zufrieden – es waren gute Ansätze dabei“, meinte der 29-Jährige.

Zumal ihm bei der Partie in Zetel wichtige Akteurinnen wie Kim Funke, Viktoria Kljukina, Viktorija Jonaityte und Marielle Kreienborg fehlten, die „der Mannschaft Stabilität geben“. Stattdessen musste Flachsenberger in der Viererkette drei Umbesetzungen vornehmen. Neben Stammkraft Saskia Helms verteidigte Rieka Köhne innen sowie Hannah Möhl und Janne Hach außen. „Die Vier haben so noch nie zusammengespielt – dafür haben sie es gut gemacht.“

Auch Abwehrspielerin Nele Meyer, die ersatzweise das Tor hütete, machte ihre Sache ordentlich. „Bei Nele können wir uns bedanken, dass das Ergebnis nicht noch höher ausgefallen ist“, meinte Flachsenberger. Aber auch so langten die Gastgeberinnen durch Verena Klockgether (7./90.), Marie Lücke (15./55./56.), Hella Schulte (19.) und Julia Jechimer (29.) siebenmal zu.

Etwas Zielstrebigkeit fehlte, meint der Trainer

Die Wildeshauserinnen hatten durchaus auch gute Offensivaktionen. „Allerdings waren wir diesmal nicht so zielstrebig wie gewohnt“, monierte Flachsenberger. Nur zwei Angriffe seiner Crew waren von Erfolg gekrönt. 

Zunächst vollendete Femke Krumdiek eine schöne Ballstafette über Natascha Helms, Annika Lindemann und Ann-Marie Tangemann aus 18 Metern zum 1:1 (9.). Dann besorgte die VfL-Kapitänin nach Vorarbeit von Sarah Kubitza und Ann-Marie Tangemann auch den Treffer zum 2:4-Pausenstand (38.).

„Die Mädels ziehen sehr gut mit. Da ist keine, die nur mit Halbgas fährt. Alle geben 100 Prozent“, freute sich Flachsenberger über den bisherigen Vorbereitungsverlauf. Als nächstes testet der VfL Wildeshausen am Freitag, 20. Juli, 19 Uhr, beim Regionalliga-Aufsteiger TuS Schwachhausen. - mar

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