VfL baut SG Neuscharrel/Altenoythe auf

Flachsenberger spürt die Verunsicherung

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Für Wildeshausens Torhüterin Jule Cassel gab es bei den drei Gegentreffern nichts zu halten.

Wildeshausen - Unkonzentriertheiten haben die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen beim 1:3 (1:1) gegen die SG Neuscharrel/Altenoythe um den möglichen Sieg gebracht. Mit einem Dreier hätten sich die Krandel-Kickerinnen etwas Luft zu den Abstiegsplätzen verschaffen können. So rangieren sie weiterhin nur einen Punkt und eine Position über dem ominösen Strich.

„Dabei haben wir spielerisch zumindest phasenweise eine gute Partie gemacht“, meinte VfL-Coach Sven Flachsenberger. Seine Crew begann ordentlich und erspielte sich gleich einige gute Chancen. Kapitänin Femke Krumdiek schickte Viktoria Kljukina auf die Reise. Die Angreiferin passte von der Grundlinie zurück, so dass Annika Lindemann nur noch zum 1:0 einschieben musste (16.). Anschließend versäumten es die Gastgeberinnen aber, ihre Führung auszubauen. Unter anderem vergab Viktoria Kljukina aus aussichtsreicher Position (22.). Auch Viktoria Brandt konnte den Ball nach einer Hereingabe von Annika Lindemann nicht im Altenoyther Tor unterbringen (22.).

Stattdessen hieß es plötzlich 1:1 (32.). „Wie aus dem Nichts!“, ächzte Flachsenberger. „Ich weiß nicht, ob die Spielerin flanken oder schießen wollte.“ Der von Anna Peukert abgesandte Ball wurde noch abgefälscht und schlug unhaltbar hinter VfL-Keeperin Jule Cassel im Tor ein.

„In der zweiten Halbzeit wollten wir wieder mehr Druck ausüben so wie in den ersten 30 Minuten – leider ist uns das nicht ganz gelungen“, berichtete Flachsenberger. Durch Fehlpässe brachten sich seine Schützlinge immer wieder selbst in die Bredouille. Zudem wirkten sie verunsichert. „Warum auch immer“, wunderte sich Flachsenberger. Einen der zahlreichen Ballverluste nutzte Anna Peukert zum 2:1 für die Gäste (64.). Erneut gab es für Jule Cassel nichts zu halten.

Zwischen der 60. und 70. Minute verpassten Annika Lindemann, Femke Krumdiek und Viktoria Kljukina den möglichen Ausgleich. Stattdessen eröffnete ein weitere Wildeshauser Fehlpass Anna Peukert das 3:1 (70.). Anschließend passierte nicht mehr viel. Altenoythe stellte sich hinten rein und konzentrierte sich aufs Verteidigen. Der VfL brachte nichts Zwingendes mehr zustande.

„Wir nehmen im Moment den Kampf nicht richtig an und nutzen unsere gut herausgespielten Chancen nicht – das sind Nachlässigkeiten, die uns in der letzten Saison nicht passiert sind“, weiß Flachsenberger, wo es derzeit klemmt. Nach dem Heimspiel gegen den SV Fortuna Einen (Sonntag, 2. Dezember, 13 Uhr) ist Winterpause. „Dann müssen wir die Köpfe frei kriegen und daran arbeiten, zum nötigen Biss zurückzufinden, um in der Rückrunde die nötigen Punkte zu holen, um in der Klasse zu bleiben“, erläuterte Flachsenberger. 

mar

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