Bezirkspokal: VfL Wildeshausen besiegt RW Lage mit 6:4 nach Elfmeterschießen

Flachsenberger freut sich auf Bonusspiel

Nicht im Rhythmus: Wildeshausens Hannah Möhl (M.) bestritt ihr erstes Spiel nach längerer Pause.
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Nicht im Rhythmus: Wildeshausens Hannah Möhl (M.) bestritt ihr erstes Spiel nach längerer Pause.

Wildeshausen – Nervenstärke haben die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen in der zweiten Bezirkspokalrunde bewiesen: Mit 6:4 (2:2, 0:1) nach Elfmeterschießen behaupteten sich die Krandel-Kickerinnen gegen den Süd-Bezirksligisten SV RW Lage.

Während Femke Krumdiek, Kim Funke, Natascha Helms und Violetta Pflaum ihre Versuche vom Punkt allesamt sicher verwandelten, verfehlten die Gäste aus der Grafschaft Bentheim im Entscheidungsschießen zweimal das von B-Juniorin Annemike Elvers gut gehütete VfL-Tor.

Wildeshausens Trainer Sven Flachsenberger hatte einige Stammkräfte geschont und stattdessen Spielerinnen aus der zweiten Reihe die Chance gegeben, sich zu zeigen. Mit dem Ergebnis, dass es die Gastgeberinnen in der zerfahrenen ersten Hälfte kaum einmal schafften, einen vernünftigen Angriff zu starten. Mit einem schönen Schuss in den rechten oberen Winkel erzielte Angelina Jürgens folgerichtig das 1:0 für die Rot-Weißen (37.). „Lage hätte zur Halbzeit sogar noch höher führen können“, gab Flachsenberger zu. Unter anderem hatte Malin Nyhuis einen Freistoß an den Querbalken gesetzt (32.).

Flachsenberger reagierte und schickte zu Wiederbeginn seine Leistungsträgerinnen Viktoria Kljukina, Viktoria Brandt, Natascha Helms und Sarah Kubitza aufs Feld. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten. Zunächst besorgte Natascha Helms den Ausgleich (54.), dann eroberte Torschützin Helms den Ball im Mittelfeld und bediente Viktoria Kljukina, die das 2:1 erzielte (61.).

Anschließend ging es für Viktoria Brandt (Knie verdreht) und Sarah Kubitza (Atemprobleme) nicht mehr weiter. Lage bekam wieder Oberwasser. Nach einem Abstimmungsproblem zwischen Saskia Helms und Kim Funke, die beide nicht energisch genug zum Ball gingen, traf Anne Nyhuis zum 2:2 (63.). Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit bot sich Sofie Dier die Chance zum Siegtreffer, doch sie brachte nicht genug Druck hinter die Kugel (85.).

Im Entscheidungsschießen bleiben die Wildeshauserinnen dann ohne Fehlversuch und zogen nicht unverdient in die dritte Runde ein. „Ich bin gespannt, wer uns zugelost wird. Das ist ein weiteres Bonusspiel für uns“, sagte Flachsenberger.

Bezirkspokal

Frauen, 2. Runde

TuS Obenstrohe – TV Dinklage Abs.

TB Twixlum – VfL Herzlake 4:2

H. Andervenne II – SF Schwefingen 0:2

SpVg Aurich – 1. FC Ohmstede n. E. 4:6

SV Herbrum – SG FriEdA 4:3

SG TiMoNo II – TuS Lutten 0:3

SG Neulangen/L. – SG Spelle-V./V. Abs.

TuS Büppel II – VfL Wilhelmshaven Abs.

VfL Wildeshausen – RW Lage n. E. 6:4

SV Fortuna Einen – SG Listrup/L. 1:2

Von Sven Marquart

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