Oberligist TV Neerstedt präsentiert außerdem drei neue Rückraumspielerinnen

Fix: Maik Haverkamp macht weiter

Geht in seine siebte Saison: Maik Haverkamp trainiert die Handballerinnen des TV Neerstedt auch in der Spielzeit 2019/2020. Foto: Büttner

Neerstedt – Die Saison 2018/2019 ist für die Handballerinnen des TV Neerstedt fast Geschichte. Lediglich die beiden Spiele bei GW Mühlen (Sonntag, 28. April, 15 Uhr) und gegen die SG Findorff (Sonntag, 5. Mai, 15 Uhr) stehen noch aus. Mit dem Abstieg haben die Grün-Weißen in ihrer ersten Oberliga-Spielzeit nichts zu tun. Egal wie die beiden finalen Partien ausgehen – in der Endabrechnung wird die Crew von Trainer Maik Haverkamp auf Platz zehn einlaufen.

Der Coach hatte kein Geheimnis daraus gemacht, dass sein weiteres Engagement beim TV Neerstedt von der personellen Entwicklung abhängig ist. Inzwischen herrscht aber Gewissheit: „Ich habe dem Vorstand am Sonnabend die Zusage für eine weitere Saison gegeben“, erklärt Maik Haverkamp auf Nachfrage. Es wird seine siebte. Unterstützt wird der 32-Jährige weiterhin von Co-Trainer Michael Kolpack.

Und damit nicht genug. Denn gleichzeitig präsentierte der Verein drei neue Rückraumspielerinnen: Celina Struß kommt vom TuS Lemförde nach Neerstedt, und vom Elsflether TB wechseln Fenna van Dreumel und Talea Lösekann zum Club aus der Gemeinde Dötlingen. Zudem will es Cordula Schröder-Brockshus nach ihrem zweiten Kreuzbandriss noch einmal wissen. „Das Knie ist stabil, Cordula wird in der kommenden Saison wieder als Spielerin zum Kader gehören“, berichtet Maik Haverkamp.

Damit wird es beim TV Neerstedt einen größeren Umbruch geben. Denn wie berichtet, verabschieden sich Kirsten Kurok (Studium in Kiel), Wiebke Kieler (Laufbahnende) und Laura Huntemann (SG Friedrichsfehn/Petersfehn II) nach der laufenden Saison. Einen weiteren Personalwechsel hatte es bereits auf der Zielgeraden der aktuellen Serie gegeben: Für die beruflich stark eingebundene Anne Schmidt war Ria Schnitger in den Kader gerückt. Schnitger hatte zuletzt eine längere Handballpause eingelegt. „Ich denke, in der Breite sind wir sogar besser aufgestellt“, sieht Maik Haverkamp sein Team mit den Zugängen für die zweite Spielzeit in der Oberliga gut gerüstet.

Celina Struß gilt als hoffnungsvolles Talent. Als A-Jugendliche erzielte die junge Rechtshänderin für den TuS Lemförde in der Frauen-Landesklasse Süd in bisher 13 Spielen beachtliche 93 Treffer. Fenna van Dreumel und Talea Lösekann waren mit dem Elsflether TB bis zur Saison 2017/2018 in der Oberliga unterwegs. „Nachdem es mit der Rückkehr in dieser Spielzeit nicht geklappt hat, haben sich beide nach einer neuen Herausforderung umgeschaut“, erläutert Maik Haverkamp. In der Landesliga gehören van Dreumel (77 Treffer) und Lösekann (61) beim Club aus der Wesermarsch zu den Haupttorschützinnen.

Mit Rückkehrerin Cordula Schröder-Brockshus, Fenna van Dreumel und Agnieszka Blacha hat Maik Haverkamp demnächst drei Mittelspielerinnen im Kader. Celina Struß könnte eine Alternative für den rechten Rückraum sein. „Sie verfügt über viel Power im Spiel eins gegen eins“, berichtet Maik Haverkamp.

Hätte es mit den Verstärkungen nicht geklappt, dann wäre die aktuelle Saison für Maik Haverkamp die sechste und letzte gewesen. „Mit einem Himmelfahrtskommando wäre ich nicht in die neue Serie gegangen“, bekräftigt der Übungsleiter.  prü

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