Trainer gibt sein Ja-Wort

Andreas Müller geht beim Handball-Verbandsligisten TV Neerstedt in seine dritte Saison

Trainer Andreas Müller gibt den Spielern des Handball-Verbandsligisten TV Neerstedt während einer Auszeit Anweisungen.
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Da geht’s lang: Trainer Andreas Müller gibt auch in der Saison 2021/2022 beim Handball-Verbandsligisten TV Neerstedt die Richtung vor.

Der TV Neerstedt und Trainer Andreas Müller haben sich auf eine Fortsetzung ihrer Zusammenarbeit geeinigt. Nun gilt es für den Handball-Verbandsligisten, einen möglichst schlagkräftigen Kader zusammenzustellen.

  • Andreas Müller bleibt Trainer des Handball-Verbandsligisten TV Neerstedt.
  • Der 43-jährige Bookholzberger geht bei den Grün-Weißen in seine dritte Saison.
  • Die Kaderplanung läuft auf vollen Touren.

Neerstedt – Die Verhandlungen hatten sich etwas in die Länge gezogen, doch nun ist es fix: Auch in der Saison 2021/2022 werden die Verbandsliga-Handballer des TV Neerstedt von Andreas Müller trainiert. Am Wochenende einigte sich der Coach mit dem Vereinsvorstand auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.

„Auch wenn es etwas gedauert hat, waren die Verhandlungen eigentlich einfach. Der Vorstand und der Trainer haben klare Vorstellungen, was sie wollen, und liegen dabei voll auf einer Wellenlänge“, berichtet Tim Gersner. Deshalb wurde der TVN-Vorsitzende auch nicht nervös, als Müllers Ja-Wort auf sich warten ließ. „Ich bin ruhig geblieben, weil mir mein Gespür gesagt hat, dass Andreas bleibt. Schon in den ersten Gesprächen Ende Januar hat er gesagt, dass er gerne weitermachen würde. Und wir als Verein haben alles dafür gegeben, dass er bleibt“, verrät Gersner. Müller sei der einzige Kandidat gewesen: „Wir haben mit keinem anderen gesprochen.“

„Positive Signale“ von Vorstand und Mannschaft

Ganz ähnlich hatte sich der 43-jährige Trainer schon vor drei Wochen geäußert. „Zuletzt haben wir die Gespräche nochmal intensiviert, und es freut mich, dass ich dem TV Neerstedt jetzt meine Zusage geben konnte“, erklärt Müller. Ausschlaggebend waren für ihn die „positiven Signale“, die ihm sowohl Vorstand als auch Mannschaft in Bezug auf die weitere Zusammenarbeit gesendet hätten. „Ich habe weiterhin großen Bock, mit der Mannschaft zusammenzuarbeiten. Wir sind noch nicht mit dem fertig, was wir uns vorgenommen haben. Wir sind mittendrin durch Corona ausgebremst worden und werden nun weiter gemeinsam am Plan arbeiten, die Mannschaft weiter nach vorne zu bringen“, erläutert der Bookholzberger.

Andreas passt supergut zu uns. Es macht einfach Spaß, mit ihm über Handball zu philosophieren. Er ist unheimlich gut in der Szene vernetzt, hat ein großes Fachwissen und ist bei der Trainingsarbeit sehr detailverliebt.

Tim Gersner, Vorsitzender des TV Neerstedt

Müller hatte 2019 die Nachfolge von Björn Wolken angetreten. In seiner ersten Saison rangierte der TV Neerstedt auf Platz elf, als die Pandemie dazwischen grätschte. In die Spielzeit 2020/2021 war Müllers Crew mit Siegen über den TSV Daverden (36:17) und beim Titelanwärter OHV Aurich II (30:28) gestartet, ehe die Serie erst unter- und dann ebenfalls abgebrochen wurde. „Es wäre schön, wenn wir auch mal eine komplette Saison durchziehen könnten“, wünscht sich der Groß- und Außenhandelskaufmann für seine dritte Spielzeit in der Gemeinde Dötlingen.

Auch Co-Trainer Stolle, Torwarttrainer Schäfer und Physiotherapeutin Kasper bleiben dabei

Neben B-Lizenzinhaber Müller sagten bei den Grün-Weißen auch dessen Co-Trainer Torsten Stolle, Torwarttrainer Michael Schäfer und Physiotherapeutin Claudia Kasper für die neue Spielzeit zu. Stolle wird zudem als Bindeglied zum Nachwuchsbereich fungieren und Chefcoach Felix Hennken als Co-Trainer der männlichen A-Jugend unterstützen.

„Jetzt feilen wir an einer Mannschaft, die eine neue Handball-Euphorie in Neerstedt entfachen kann“, sagt Gersner. Der 37-jährige Vereinschef ist zuversichtlich, einen Kader zusammenstellen zu können, der in der Verbandsliga „oben angreifen“ kann. Auch Coach Müller ist überzeugt, „dass wir eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen werden“. Davon macht ein Großteil des aktuellen Kaders offenbar auch seinen Verbleib abhängig. „Die Jungs haben keinen Bock, im Mittelfeld rumzudaddeln“, bestätigt Gersner. Auch wenn Leistungsträgern wie dem Halblinken Eike Kolpack und Linksaußen Marcel Behlmer durchaus auch andere Angebote vorliegen dürften, ist er „ganz guter Dinge, dass alle an Bord bleiben“. Gersner hofft, schon bald die ersten Zusagen vermelden zu können.

Verein setzt auf junge Talente aus der Region

Auch mit potenziellen Neuzugängen ist der TV Neerstedt im Gespräch. „Ich denke, dass wir in den kommenden Tagen eine sehr gute Verpflichtung bekannt geben können“, macht Gersner neugierig. Grundsätzlich fokussiert sich sein Verein auf junge Talente aus der Region, die sich sportlich weiterentwickeln wollen.

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