Kapitänin hält Kasten sauber / Kljukina-Doppelpack beim 2:0 über Angstgegner Wüsting

Femke Krumdiek stellt sich in den Dienst der Mannschaft

Femke Krumdiek (2.v.r.) stand in Wüsting im Tor und hielt den VfL-Kasten sauber. - Foto: Marquart

Wildeshausen - Zum zweiten Mal stand bei den Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen in dieser Saison die Null – und zum zweiten Mal verließ der Aufsteiger als Sieger den Platz. Bei ihrem Angstgegner SF Wüsting triumphierten die Krandel-Kickerinnen mit 2:0 (1:0).

„Wir hatten uns einiges vorgenommen, und ich bin froh, dass das geklappt hat – das sind drei ganz wichtige Punkte“, sagte Sven Flachsenberger. Ein „ganz dickes Kompliment“ zollte der VfL-Coach Femke Krumdiek, die sich in den Dienst der Mannschaft gestellt habe. Flachsenberger hatte seine Kapitänin diesmal ins Tor beordert, um den Spielaufbau bereits von ganz hinten anzukurbeln. Der Schachzug ging auf.

Die Gäste setzten die Sportfreundinnen früh unter Druck und ließen sie nicht zur Entfaltung kommen. „Wüsting ist in der ersten Halbzeit nur einmal vor unser Tor gekommen, und das war eher ungefährlich“, berichtete Flachsenberger. Ganz anders seine Crew, die sich mehrere gute Chancen herausspielte. Der Führungstreffer ließ jedoch bis zur 43. Minute auf sich warten: Marina Gehlenborg bediente Viktoria Kljukina mit einem Pass in die Schnittstelle der Viererkette, und die quirlige Angreiferin vollstreckte zum 1:0. „Dieses Erfolgserlebnis so kurz vor der Pause war mental enorm wichtig“, fand Flachsenberger.

In der Kabine nahmen sich die Wildeshauserinnen vor, schnell nachzulegen, was dann auch klappte. Nach einem Ballgewinn von Ann-Kathrin Kröger war es erneut Viktoria Kljukina, die mit einem leicht abgefälschten Schuss auf 2:0 erhöhte (57.). „Danach hat Wüsting versucht, Druck aufzubauen“, sagte Flachsenberger. Um der Defensive mehr Sicherheit zu geben, stellte er vom 4:3:3 auf ein 4:4:2 um. Dennoch hielt der VfL das Tempo weiterhin hoch und blieb über seine schnellen Spitzen Viktoria Brandt und Viktoria Kljukina gefährlich. In der Schlussphase verpassten es Ann-Kathrin Kröger und Viktoria Brandt allerdings, den Vorsprung weiter auszubauen. Trotzdem: „Ich bin mit dem Spiel und der Leistung zufrieden“, bilanzierte Flachsenberger. - mar

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