Flachsenberger sieht „keinen Grund aufzuhören“

Femke Krumdiek nimmt VfL die Nervosität – 4:2

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Da geht’s lang: Sven Flachsenberger gibt auch in der kommenden Saison bei den Fußballerinnen des VfL Wildeshausen die Richtung vor.

Wildeshausen - Die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen haben einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt gemacht. Nach dem 4:2 (3:1)-Erfolg beim SV Fortuna Einen haben die Krandel-Kickerinnen bei noch neun ausstehenden Spielen bereits 15 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz, den aktuell der Nachbar aus der Gemeinde Goldenstedt belegt. „Das Ziel rückt immer näher. Der fünfte oder sechste Platz sollten möglich sein“, freute sich VfL-Coach Sven Flachsenberger über den siebten Saisonsieg.

Dabei musste seine Crew leicht ersatzgeschwächt bei den Fortunen antreten, da sich einige Spielerinnen über Ostern in den Kurzurlaub verabschiedet hatten. „Trotzdem hatten wir uns fest vorgenommen, drei Punkte mitzunehmen“, betonte Flachsenberger. Die Gäste starteten etwas schläfrig, profitierten dann aber vom frühen Führungstreffer. Nach einem Foul an Torjägerin Kira-Lysan Meyer verwandelte VfL-Kapitänin Femke Krumdiek den fälligen Strafstoß zum 1:0 (8.). „Das hat uns die Nervosität genommen“, meinte Flachsenberger.

Mit einem satten Schuss von der Strafraumgrenze erhöhte Ann-Marie Tangemann auf 2:0 (17.). Für Fortuna-Keeperin Carolin Alterbaum gab es nichts zu halten. „Allerdings haben wir es dann verpasst nachzulegen“, monierte Flachsenberger. Unter anderem grätschte Viktoria Kljukina einen Schuss von Kira-Lysan Meyer über die Linie, der auch ohne ihre Mithilfe im Tor gelandet wäre. Dummerweise stand Kljukina dabei im Abseits. Nachdem Lena Gelhaus auf 1:2 verkürzt hatte (37.), traf Kljukina dann aber regulär zum 3:1-Pausenstand (42.).

Im zweiten Abschnitt markierte Femke Krumdiek erneut per Strafstoß das 4:1 (54.). Wieder war Kira-Lysan Meyer gelegt worden. Anschließend vergab Jette Henken zwei gute Chancen, um den Vorsprung auszubauen (60./61.). Stattdessen besorgte Anna Muhle das 2:4 für die Gastgeberinnen (62.). Dabei blieb es.

„Ich bin zufrieden mit der Leistung. Auch die Mädchen aus der zweiten Reihe haben gezeigt, dass sie dicht an der ersten Elf dran sind“, sagte Flachsenberger. Vor allem Innenverteidigerin Nele Meyer und Rechtsverteidigerin Tamara Kürbis „haben ihre Aufgaben gut gelöst“, lobte er.

Und auch die Zukunftsperspektiven beim VfL Wildeshausen sind ziemlich positiv. „Der komplette Kader hat für die nächste Saison zugesagt. Außerdem gucken wir noch nach der einen oder anderen Verstärkung in der Hoffnung, dass wir dann auch wieder eine zweite Mannschaft melden können“, berichtete Flachsenberger. Der 28-Jährige wird seine Engagement ebenfalls fortsetzen. „Die Arbeit macht Spaß. Man sieht Fortschritte, und die Mädels ziehen ordentlich mit – ich habe keinen Grund aufzuhören“, erläuterte Flachsenberger. Er kann auch in der Spielzeit 2018/2019 weiter auf die Unterstützung von Betreuerin Claudia Ruhle, Co-Trainer Ralf Eckhoff sowie Co- und Torwarttrainer Joachim Gomez-Röttger bauen. 

 mar

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