Vier Testspieltreffer am 22. Geburtstag

Femke Krumdiek beschenkt sich selbst

Ann-Marie Tangemann

Wildeshausen - Krasses Kontrastprogramm für die Bezirksliga-Fußballerinnen des VfL Wildeshausen: Zunächst unterlagen die Krandel-Kickerinnen dem Regionalliga-Aufsteiger TuS Schwachhausen in einem Testspiel mit 0:15 (0:10). Anschließend durften die Huntestädterinnen beim 10:0 (4:0) über den Bremer Verbandsligisten ATSV Sebaldsbrück selbst kräftig austeilen.

Die Leistung in Schwachhausen fand VfL-Coach Sven Flachsenberger vor allem „in der ersten Halbzeit ein bisschen dürftig“. Er hatte seiner Crew eigentlich eingeimpft, defensiv sicher zu stehen und den drei Klassen höher spielenden Gegner kommen zu lassen. Stattdessen verteidigten die Gäste viel zu hoch. „Das hat Schwachhausen eiskalt ausgenutzt und unsere Abwehr durch kurze Ballstafetten immer wieder überspielt“, berichtete Flachsenberger. So musste Viviane Kuhlmann, die diesmal das VfL-Tor hütete, allein vor der Pause den Ball zehnmal aus dem Netz fischen (1./9./10./14./18./19./29./38./41./43.).

„Die zweite Halbzeit war dann wesentlich besser – da haben wir gut gearbeitet“, meinte Flachsenberger. Trotzdem langten die Schwachhauserinnen noch fünf weitere Male zu (55./63./72./75./83.). „Aber wir hatten durchaus auch die eine oder andere Chance. Allerdings hätten wir die Angriffe besser ausspielen müssen“, sagte der VfL-Coach. Doch weder Kira-Lysan Meyer und Sarah Kubitza vor noch Kubitza (2) und Viktoria Kljukina nach der Pause war der Ehrentreffer vergönnt. Kurz vor Schluss hielt sich Kira-Lysan Meyer auf den Beinen, obwohl sie im Strafraum elfmeterreif gefoult worden war. Die Pfeife des Schiedsrichters blieb wohl auch deshalb stumm.

Weitaus angenehmer dürften die Wildeshauserinnen den folgenden Trip in die Hansestadt empfunden haben. „Diesmal hat die Abwehr sehr gut gestanden und nichts zugelassen – das war nach der Klatsche genau richtig, um den Kopf wieder freizukriegen“, sagte Co-Trainer Ralf Eckhoff. Ein Sonderlob zollte er Nele Meyer. Die Innenverteidigerin war „immer einen Tick eher am Ball als die Gegenspielerinnen“.

Mit vier Treffern beschenkte sich VfL-Kapitänin Femke Krumdiek an ihrem 22. Geburtstag selbst (39./71./72./86.). Außerdem netzten Kira-Lysan Meyer (6./27.), Annika Lindemann (15.), Viviane Kuhlmann (51.) und Ann-Marie Tangemann (76./89.). Überdies verzeichnete Annika Lindemann zwei Pfostentreffer (8./18.), während Ann-Marie Tangemann zwei hundertprozentige Chancen ausließ (80./81.).

mar

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