VfL Wildeshausen bietet beim 3:0 in Hude zwei völlig verschiedene Halbzeiten

Feldhus knipst auch im Derby

Drei Spiele, drei Treffer: Rückkehrer Lennart Feldhus ist für den Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen schon jetzt ein echter Gewinn. Foto: Marquart

Hude – Die Rückkehr von Lennart Feldhus hat sich für den Fußball-Bezirksligisten VfL Wildeshausen schon jetzt bezahlt gemacht. Auch im dritten Punktspiel seit seinem Wechsel vom hannoverschen Landesligisten SV Ramlingen/Ehlershausen war der 25-Jährige für die Krandel-Kicker erfolgreich. Nachdem der Angreifer, den sie wegen seiner 1,95 Meter Körpergröße respektvoll „Turm“ nennen, bereits beim 4:1 über den WSC Frisia Wilhelmshaven und beim 4:2 gegen den SV Eintracht Wiefelstede geknipst hatte, traf er nun auch beim 3:0 (0:0) im Derby beim FC Hude. Eine starke Quote!

„Das war ein tolles Spiel vom Langen, nicht nur wegen des Tores. Er hat die Bälle gut festgemacht, war sehr spritzig, sehr präsent im Sturmzentrum und immer gefährlich“, lobte VfL-Coach Marcel Bragula seinen Stoßstürmer. Für seine exzellente Leistung belohnte sich Feldhus mit dem Treffer zum 2:0, als er einen schönen Schnittstellenpass von Alexander Kupka überlegt an FC-Keeper Christopher Schnake vorbei ins Tor schob (70.). Zuvor hatte Innenverteidiger Marius Krumland nach einem Eckstoß von Lukas Schneider das 1:0 markiert (59.). Beim 3:0 köpfte Linksverteidiger Schneider einen Eckball von Christoph Stolle ein und krönte damit seine ebenfalls bärenstarke Vorstellung (81.).

„Ich suche ja gerne mal nach den Sandkörnchen, aber unsere zweite Halbzeit war tadellos – da gibt es nichts zu kritisieren“, freute sich Bragula über die „mit Abstand besten 45 Minuten der Rückserie“. Seine Crew habe nach dem Seitenwechsel ein „in allen Belangen fantastisches Spiel“, gemacht.

Das hatte im ersten Abschnitt noch ganz anders ausgesehen. „Die erste Halbzeit war gerade mal ausreichend“, monierte Bragula. Die Krandel-Kicker wirkten behäbig, gingen nicht mit der nötigen Aggressivität zu Werke, zeigten ein schlechtes Passspiel und ließen jegliche Handlungsschnelligkeit sowie Tempo im Offensivspiel vermissen. „Wir haben unsere Stärken überhaupt nicht auf den Platz gebracht“, mäkelte Bragula. Dennoch kam der Spitzenreiter zu Chancen. Einen 20-Meter-Schuss von Kupka konnte Schnake mit den Fingerspitzen ins Toraus lenken (21.). Den anschließenden Eckball köpfte Feldhus knapp vorbei (22.). Auch ein Feldhus-Freistoß verfehlte das Huder Gehäuse (37.).

Die Gastgeber begannen genauso, wie Bragula es erwartet hatte: mutig im 4-4-2. Und der Tabellensiebte hätte auch durchaus in Führung gehen können. Doch den scharfen, aber etwas zu zentral platzierten Kopfball von Nils Sandau aus etwa sechs Metern parierte VfL-Schlussmann Sebastian Pundsack reaktionsschnell (42.). Im zweiten Durchgang war vom Aufsteiger bis auf eine weitere Sandau-Möglichkeit (82.) offensiv kaum noch etwas zu sehen. Ganz anders die Gäste, die sich erheblich steigerten. Am Ende hätten Maximilian Seidel, Jannik Wallner und Ole Lehmkuhl das Resultat sogar noch weiter in die Höhe schrauben können.

„Unterm Strich hat Wildeshausen verdient gewonnen, wenn auch vielleicht um ein Tore zu hoch. Aber nach der schlechten Leistung beim 0:3 in Rastede war das von uns eine Drehung um 180 Grad“, bilanzierte Hudes Trainer Lars Möhlenbrock.  mar

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