Handball: Weser-Ems-Ligist landet gegen Rastede seinen ersten Saisonsieg

HSG in Feierlaune – 30:27

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Vierfacher Torschütze: Kai Windhusen feierte am Sonnabend mit der HSG Harpstedt/Wildeshausen gegen den VfL Rastede den ersten Saisonsieg in der Weser-Ems-Liga. ·

Harpstedt - Von Harald KellmannSie haben das Gewinnen doch noch nicht verlernt: Mit einem überraschenden 30:27 (14:14) über den Tabellenzweiten VfL Rastede sorgten die Weser-Ems-Liga-Handballer der HSG Harpstedt/Wildeshausen in eigener Halle am Sonnabend nicht nur für eine ausgelassene Stimmung im Hinblick auf die anschließende Weihnachtsfeier, sondern feierten auch den lange ersehnten ersten Saisonsieg.

Die Mannschaft von Trainer Uwe Lampe bestätigte damit ihren Aufwärtstrend. Kann sie auch in den kommenden Begegnungen diese Leistung abrufen, sollte dem Klassenerhalt nichts mehr im Wege stehen.

Eine kompakte Abwehr mit einem reaktionsschnellen Keeper Maik Bitter dahinter und drei treffsicheren Angreifern – Christoph Brandes (8/2), Michael Kunsch (7) und Nils Barlage (5) – waren die Garanten für den wichtigen Heimsieg. Zu kritisieren ist allerdings immer noch die hohe Fehlerquote bei Siebenmetern. Am Sonnabend leistete sich die HSG vier Fehlversuche.

Das Spiel begann ganz und gar nicht so, wie es sich die Heimmannschaft vorgestellt hatte. Die Gäste gingen mit 4:1 in Führung und schoben den Drei-Tore-Vorsprung bis zum 9:6 vor sich her. Die Gastgeber um Kai Windhusen ließen sich aber nicht weiter abhängen, sondern kämpften sich Tor um Tor heran und erzielten bei 11:11 den ersten Ausgleich. Über die Führungen 13:12 und 14:13 ging es mit einem Remis in die Pause. Hätte Ingo Fichter zwei „todsichere“ Chancen genutzt, wäre der Gang in die Kabine auch mit einer Führung möglich gewesen.

Mit einem lupenreinen Hattrick sorgte dann aber Nils Barlage für die 17:14-Führung gleich nach Wiederanpfiff. Die Gastgeber waren im weiteren Verlauf die spielbestimmende Mannschaft. Beim 24:19 (46.) durch Kevin Pintscher (3) schien der Drops gelutscht zu sein. Im Gegenzug sah Pintscher dann allerdings die Rote Karte, weil er einen Tempogegenstoß per Foul unterbrach. Seinen Ausfall kompensierte die Mannschaft aber gut, wenngleich sie mit einer offenen Manndeckung in der Schlussphase Probleme hatte. Eine 29:24-Führung (55.) reichte trotzdem, um am Ende als verdienter 30:27- Sieger vom Platz zu gehen. Seine gute Leistung krönte Keeper Maik Bitter mit einem gehaltenen Siebenmeter zeitgleich mit dem Schlusspfiff und brachte das Ganze kurz und bündig auf einen Nenner: „In Harpstedt sind wir eine Macht!“

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