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FC Huntlosen bekommt Johan Hannink nicht in den Griff

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Von: Sven Marquart

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Porträtfoto von Beckelns Torhüter Luca Weichler.
Unter Dauerbeschuss: Beckelns Torhüter Luca Weichler hielt, was zu halten war, kassierte aber trotzdem elf Gegentreffer. © Tamino Büttner

Landkreis – Auf dieses Geschenk hätte Matthias „Jupp“ Büsing gut verzichten können. Zu seinem 51. Geburtstag bedachten die Kreisliga-Fußballer der Beckeln Fountains ihren Trainer mit einer 2:11-Klatsche beim Bookholzberger TB. „Das musste ich leider so in Empfang nehmen“, sagte Büsing zähneknirschend. Allerdings war sein Team in guter Gesellschaft, denn auch der FC Huntlosen bekam vom TV Munderloh elf Gegentreffer eingeschenkt.

Bookholzberger TB – Beckeln Fountains 11:2 (4:1): Seit Juli 2017 ist Büsing Fountains-Coach. „Und das war mit Abstand das schlechteste Spiel, das ich von meiner Mannschaft gesehen habe. Ich wusste gar nicht, dass wir so schlecht spielen können“, knurrte er. Was seine Elf auch versuchte: „Nichts hat geklappt! Wir waren in allen Belangen unterlegen!“ Jan Wehrenberg eröffnete den Torreigen (5.). Tobias Isermann (15.), Helge Petershagen (30.) und Jan Rüdebusch (37.) schlugen ebenfalls vor der Pause zu. „Bis dahin hat uns Luca Weichler noch halbwegs im Spiel gehalten“, ächzte Büsing. Mit zahllosen Abspielfehlern lud seine Elf den Gegner im zweiten Abschnitt immer wieder zum Kontern ein. „Bookholzberg hat Gefallen daran gefunden und das bis zur 90. Minute erbarmungslos durchgezogen“, sagte Büsing. Petershagen (46.), Paul Kohlschein (55.), Shamoun Malki (66./79.), Gabriel Kaya (71./89.) und Nico Faulhaber (82.) netzten noch siebenmal ein. Dass Beckelns Treffer durch Till Gralheer zum 1:2 (26.) und Timo Gralheer zum 2:5 (53.) jeweils aus Eckstößen resultierten, sei bezeichnend gewesen, meinte Büsing: „Alle waren unterirdisch!“

TV Munderloh – FC Huntlosen 11:0 (6:0): Johan Hannink war der überragende Mann. Munderlohs Flügelspieler erzielte vier Treffer selbst (9./18./45./75.) und bereitete drei weitere vor. „Ihn haben wir einfach nicht in den Griff gekriegt“, erklärte FCH-Coach Georg Zimmermann, der seine „gestandenen Verteidiger“ Marvin Schoon, Patrick Bleckert und Malte Bolling schmerzlich vermisste. „Dadurch hatte ich keine Möglichkeiten umzustellen.“ Die Gastgeber nutzten das weidlich aus und polierten ihr ohnehin schon glänzendes Torverhältnis durch Christopher-Lee Flore (15.), Finn-Jarno Rustler (34./43.), Fynn-Anton Hechler (54.), Kolja Backhus (61.), Ralf Kruse (66.) und Maximilian Pieper (85.) noch weiter auf. Nach acht Partien stehen für den Spitzenreiter 52:7 Treffer und die Optimalausbeute von 24 Zählern zu Buche. Huntlosens Torhüter Hauke Büsselmann, der sein erstes Saisonspiel bestritt, hatte überdies noch reichlich Gelegenheit sich auszuzeichnen. Die beste Chance der Gäste vereitelte Munderlohs Keeper Philipp Witte, der in der zweiten Hälfte stark gegen den eingewechselten Christian Brandes parierte. „Das war mehr als ein Klassenunterschied“, sagte Zimmermann mit der Erkenntnis, „dass wir unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen müssen“.

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