Esenshamm steht vor Bezirksliga-Duell gegen VfL Wildeshausen ohne Trainer da

Neese schmeißt hin, Bragula warnt: Gefährliche Situation

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Wieder im Kader: Rene Tramitzke kann auf Torejagd gehen.

Wildeshausen - Für einen Blick auf die anderen Plätze in der Fußball-Bezirksliga sei es noch viel zu früh in der Saison, findet Marcel Bragula, Trainer des VfL Wildeshausen. Interessant ist genau dieser Blick aber allemal: Denn mit dem SV Atlas und dem SV Tur Abin treffen an diesem Spieltag der Erste und der Dritte im direkten Duell aufeinander – Nutznießer könnte der zweitplatzierte VfL Wildeshausen sein. Voraussetzung: Ein Sieg beim TV Esenshamm (Sonntag, 15 Uhr).

Wichtiger als der Blick auf die Tabelle ist für Marcel Bragula aktuell allerdings nur der nächste Gegner. Und der steht seit einigen Tagen ohne Trainer da. Drei Monate nach seinem Amtsantritt hat Uwe Neese am vergangenen Dienstag seinen sofortigen Rücktritt erklärt. Auch die Co-Trainer Michael Morisse und Norbert Krage stehen nicht mehr zur Verfügung. Als Grund für die Trennung gelten Differenzen zwischen Neese und Esenshamms Fußballobmann Siegfried Adamietz. Letzterer wird die Gastgeber morgen gemeinsam mit Teammanager Sascha Wachsmann coachen.

„Das macht die Aufgabe für uns natürlich nicht gerade einfacher, es ist eine gefährliche Situation“, vermutet Bragula. „Vielleicht steht der neue Trainer ja schon am Rand und die Spieler wollen sich entsprechend gut präsentieren.“ Zudem warnt der VfL-Coach vor der Heimstärke des Kontrahenten: „Ein unangenehm zu spielender Gegner, das haben schon andere Teams erfahren müssen.“ Besonders in der Offensive hat der TV Esenshamm seine Qualitäten. So führt Stürmer Bünyamin Kapakli die Torjägerliste der Bezirksliga mit zwölf Treffern aus neun Spielen an. Aber auch Norman Preuß hat mit bereits fünf Toren seinen guten Riecher schon bewiesen.

Den besten Angriff der Liga hat allerdings der VfL Wildeshausen – 27 Tore aus acht Begegnungen sprechen eine deutliche Sprache. Und genau deswegen zählt Bragula morgen wieder auf seine Offensive: „Esenshamm ist in der Abwehr nicht so stark, da müssen wir ansetzen. Wir wollen unsere Serie fortsetzen und haben uns auch defensiv deutlich stabilisiert. Deswegen werden wir ähnlich wie zuletzt auftreten. Wir müssen das Rad nicht neu erfinden.“

Im Vergleich zur Vorwoche hat sich zudem die personelle Situation erheblich verbessert. Mit Rene Tramitzke, Tobias Düser, Sascha Görke und Dennis Schröder kehren gleich vier Urlauber zurück in den Kader. Ein Fragezeichen steht noch hinter den Einsätzen von Daniel Pasker und Alexander Kupka (beide Knieprobleme). Definitiv nicht mit dabei ist Jannik Wallner, der mit einem Muskelfaserriss ausfällt.

lka

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