Mannschaftszahlen bleiben im Fußballkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst stabil

„Es ist kein Schwund erkennbar“

Geht künftig in der 1. Kreisklasse auf Torejagd: Matthias Ideker (M.) vom Aufsteiger TSV Ippener.
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Geht künftig in der 1. Kreisklasse auf Torejagd: Matthias Ideker (M.) vom Aufsteiger TSV Ippener.

Landkreis – Der Fußballkreis Oldenburg-Land/Delmenhorst gibt Entwarnung: Die Mannschaftszahlen bleiben auch in der Saison 2020/2021 stabil. Die Befürchtung, dass sich aufgrund der Coronakrise deutlich weniger Teams als bisher für den Spielbetrieb anmelden, hat sich nicht bestätigt. Wie der Spielausschussvorsitzende Thomas Luthardt auf Anfrage unserer Zeitung mitteilte, gehen nach derzeitigem Stand wie in der vergangenen Serie auch im neuen Spieljahr wieder 93 Herrenteams an den Start.

„Es sieht gut aus. Jedenfalls ist kein Schwund erkennbar“, freut sich Luthardt. Wie in den Vorjahren kann er erneut mit der Kreisliga und 5. Kreisklassen planen. In den sechs Staffeln tummeln sich insgesamt 84 Mannschaften. Hinzu kommen Regionalliga-Aufsteiger SV Atlas Delmenhorst, Landesligist VfL Wildeshausen, die sechs Bezirksligisten VfL Stenum, FC Hude, SV Baris Delmenhorst, SV Tur Abdin Delmenhorst, TuS Heidkrug und SV Atlas II sowie der SC Colnrade II, der als Siebenerteam in der 5. Kreisklasse Diepholz Süd mitkickt.

Davon ausgehend, dass die neue Saison am ersten September-Wochenende beginnen kann und gemäß Rahmenterminplan bis zum 30. Mai 2021 beendet sein muss, gibt es in der Kreisliga zunächst nur eine einfache Runde. „Die Mannschaften nehmen ihre Punkte mit. Anschließend wird die Staffel geteilt: Die acht Besten kommen in die Aufstiegsrunde, die neun anderen Mannschaften in die Abstiegsrunde“, erläutert Luthardt. Der 56-jährige Delmenhorster plant mit zwei Absteigern: „In der Saison 2021/2022 wird es dann drei Absteiger geben, um wieder auf die Sollstärke von 16 Mannschaften zu kommen.“

Auch für die 1. Kreisklasse ist nach der Hinrunde die Teilung in Meister- und Abstiegsrunde geplant. Unter den 15 Teams sind gleich vier Aufsteiger. Kurios: Neben Meister SC Colnrade und Vizemeister TSV Ippener wurdenmit GW Kleinenkneten und dem Bookholzberger TB auch der Siebt- und Achtplatzierte der 2. Kreisklasse auf die nächsthöhere Ebene befördert. Der Grund: Die Mannschaften auf den Rängen drei bis sechs verzichteten auf das Aufstiegsrecht.

Auch bei der Ü 40 gibt es keine Veränderung. 25 Mannschaften verteilen sich auf Kreisliga und Kreisklasse. Zudem spielen die TSG Hatten-Sandkrug und der VfR Wardenburg im Kreis Jade-Weser-Hunte mit; die SG Döhlen/Großenkneten will lediglich bei der Niedersachsenmeisterschaft starten. „Nach der Hinrunde steigen die letzten Drei aus der Kreisliga ab und die ersten Drei aus der Kreisklasse auf. Am Saisonende spielen die zwei jeweils besten Mannschaften der Hin- und Rückrunde den Kreismeister aus“, erklärt Luthardt den Modus.

Auch an der Einführung eines Punktspielbetriebs für die Altersklasse Ü 50 hält Luthardt weiterhin fest. „Eigentlich wollten wir nach Ostern mit fünf Mannschaften anfangen, aber das hat Corona verhindert“, bedauert der Spielausschussvorsitzende. Inzwischen hat er bei seinen Amtskollegen in Vechta und Cloppenburg wegen einer kreisübergreifenden Ü 50-Runde angeklopft. „Aber ich habe noch keine Rückmeldung erhalten.“

Von Sven Marquart

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