Erster Hallenmeister des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst

Fabian Gaden schießt TV Munderloh zum Titel

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Kein Durchkommen: Storven Bockhorn (l.) und der VfL Wildeshausen kassierten im Halbfinale eine 1:3-Niederlage gegen den späteren Turniersieger TV Munderloh.

Hude - Von Sven Marquart. Im dritten Anlauf hat es geklappt: Nach zwei Finalniederlagen bei den beiden letzten Auflagen der Hallenmeisterschaft im Landkreis Oldenburg hat der TV Munderloh gestern die erste gemeinsame Hallenmeisterschaft des Fußballkreises Oldenburg-Land/Delmenhorst gewonnen. Insgesamt 3000 Zuschauer verfolgten das Geschehen an den vier Turniertagen.

„Endlich! Das ist ein Supergefühl! Ich freue mich riesieg“, jubelte Munderlohs Matchwinner Fabian Gaden. Sein siebtes Turniertor war zugleich sein wichtigstes: 27 Sekunden vor Ende des Finales traf Gaden zum 2:1 gegen den Ahlhorner SV. In der dramatischen Partie hatte Tibor Braun den Kreisliga-Vierten aus Munderloh zunächst mit 1:0 in Führung gebracht (5.), doch Chris von Behren glich für den Bezirksliga-Vorletzten postwendend wieder aus (5.). Am Ende gewann die aktivere Mannschaft.

Aber schon die Finalteilnahme wertete Jörg Peuker als großen Erfolg. „Das sollte uns einen Schub für die Rückrunde geben“, sagte der neue ASV-Coach, der einen gelungenen Einstand feierte. Im Halbfinale hatte seine Crew die Überraschungsmannschaft des TV Falkenburg (Kreisliga) mit 5:4 (1:1) nach Neunmeterschießen bezwungen.

Peukers Ex-Verein, der VfL Wildeshausen, hatte zuvor gegen den TV Munderloh den Finaleinzug verpasst. „Ein Lob an die Mannschaft. Wir haben uns stetig gesteigert. Unser bestes Spiel haben wir gegen Wildeshausen gemacht“, sagte Fabian Gaden. Nach den beiden Finalniederlagen 2013 und 2014 sowie dem 1:5 in der Vorrunde hatten die Schwarz-Gelben im Halbfinale diesmal das bessere Ende für sich. Fabian Gaden (4.), Tibor Braun (6.) und Torben Schütte (7.) legten ein 3:0 für Munderloh vor, ehe die Krandel-Kicker durch Sascha Görke auf 1:3 verkürzen konnten (8.).

„Wir waren einen Tick weniger aggressiv als am Freitag und hätten das Endspiel auch nicht verdient gehabt“, sagte VfL-Trainer Marcel Bragula. Schon im letzten Zwischenrundenspiel hatte sein Team Glück, dass Lukas Schneider neun Sekunden vor dem Ende ein 4:4 gegen den Bezirksliga-Rivalen TSV Ganderkesee und damit das Halbfinal-Ticket rettete. Mit einem souveränen 5:0 über den TV Falkenburg sicherten sich die Wittekindstädter letztlich Rang drei. „Das spiegelt auch den Turnierverlauf wider“, meinte Bragula.

Während sich Sieger Munderloh über 300 Euro Prämie freuen durfte und der viertplatzierte TV Falkenburg immerhin noch über einen „Fuffi“, hatte der Harpstedter TB den Sprung ins Geld nur knapp verpasst. Dazu hätte dem Kreisliga-Fünften im letzten Zwischenrundenspiel gegen Ahlhorn bereits ein Unentschieden genügt. Das 0:1 durch Christoph Benkendorf (2.) konnte Tobias Pelz (4.) noch ausgleichen. Aber auf das 1:2 durch ASV-Torjäger Swen Arkenbout (8.) hatten die Harpstedter keine Antwort mehr. Trotzdem war HTB-Coach Marcus Metschulat nicht unzufrieden: „Wir haben uns ordentlich verkauft und ein gutes Turnier gespielt.“

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