Überwältigende Atmosphäre in Bremen

Erlebnis bleibt unvergesslich

Hendrik Sander vom TV Neerstedt erzielte drei Tore für die Junioren-Auswahl der Handball-Region Oldenburg. ·
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Hendrik Sander vom TV Neerstedt erzielte drei Tore für die Junioren-Auswahl der Handball-Region Oldenburg. ·

Wildeshausen - BREMEN / WILDESHAUSEN · Die einen durften in der immer voller werdenden Bremer ÖVB Arena am Sonnabend selbst Handball spielen, die anderen zusammen mit den Nationalmannschaften aus Deutschland und Ungarn vor über 8 000 Zuschauern einlaufen. Damit dürfte dieses Erlebnis sowohl für die Juniorenauswahl der Handball-Region Oldenburg als auch für einige junge Spieler der HSG Harpstedt/Wildeshausen unvergesslich bleiben.

„So etwas macht einfach Spaß“, äußerte sich Torge Stilke. Der Kreisläufer, der in der vergangenen Saison noch das Trikot des TV Neerstedt trug, gehörte der Regionsauswahl an, die gegen den A-Jugend-Bundesligisten JSG Hastedter TSV/HC Bremen im Vorfeld des Länderspiels auflief. Dass die heimische Auswahl, bestehend aus Talenten der Jahrgänge 1992/1993, gegen die im Schnitt zwei Jahre jüngeren Bremer mit 31:40 (15:22) verlor, war angesichts des tollen Erlebnisses eher nebensächlich. Bis zum 9:9 (17.), das Ole Goyert vom TV Neerstedt erzielte, hielt die von Gunnar Schäfer trainierte HRO-Auswahl gut mit, ehe sich die Bremer erstmals etwas deutlicher auf 14:10 absetzten. Diesen Vorsprung baute der Bundesligist anschließend peu à peu aus. Stilke und Co. hielten zwar weiterhin vehement dagegen, konnten die Niederlage aber nicht verhindern.

Eine kleine „Niederlage“ aus einer anderen Kategorie gab es anschließend für die 14 Nachwuchsspieler der HSG Harpstedt/Wildeshausen: Sie waren eigentlich darauf eingestellt worden, vor dem Länderspiel mit der deutschen Nationalmannschaft einzulaufen. „Allerdings gab es im Vorfeld wohl ein Abspracheproblem zwischen den Koordinatoren“, berichtete Rainer von Deetzen, Jugendwart der HSG. Denn scheinbar hatten die Mädchen aus Scheeßel das gleiche Versprechen erhalten. So entschied ein Münzwurf über die Zuteilung – „und da haben wir eben verloren“, erzählte von Deetzen. Die anfängliche Enttäuschung darüber war bei den HSG-Youngstern aber schnell verflogen. Spätestens als es Hand und Hand mit den ungarischen Stars aufs Spielfeld ging, wurden die Jungen von der Atmosphäre in der Halle überwältigt. „So eine Stimmung habe ich selbst noch nicht erlebt“, schwärmte von Deetzen und sprach damit sicherlich für alle der 200 Teilnehmer aus Harpstedt und Wildeshausen, die sich in vier Bussen auf den Weg nach Bremen gemacht hatten. · him

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