Erfolgsrezept Ballbesitz

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Maximilian Seidel traf doppelt beim 4:0-Hinspielsieg gegen Voslapp.

Wildeshausen - Wenn der Dritte gegen den Drittletzten spielt, sollten die Rollen klar verteilt werden. Doch die Wildeshauser Bezirksliga-Fußballer sollten sich gegen den abstiegsbedrohten STV Voslapp (Sonntag, 15 Uhr) nicht in Sicherheit wiegen – die Gäste kommen mit der Empfehlung von zuletzt drei Spielen ohne Gegentor ins Krandelstadion.

VfL-Trainer Jörg Peuker nimmt die Favoritenrolle an, weiß aber auch um den Aufwärtstrend des Gegners. „Wir sollten uns vom Tabellenstand und vom Hinspielergebnis (4:0 für Wildeshausen, Anm. d. Red.) nicht blenden lassen“, so Peuker: „Voslapp spielt ziemlich aggressiv, immer am Rande der Legalität.“ Das sei aber auch legitim, „wenn man taktisch und spielerisch vielleicht nicht die allergrößten Möglichkeiten besitzt“, fügt Peuker an.

Der VfL-Trainer fordert, dass sich seine Akteure gar nicht erst auf ein kampfbetontes Spiel einlassen sollen: „Es geht für uns darum, dass wir den Ball und damit den Gegner laufen lassen.“ Gelinge dies, sei es nur eine Frage der Zeit, „bis wir sie mürbe spielen“, so Peuker. Durch endlos lange Ballstaffetten soll den Gästen der Nerv geraubt werden.

Voslapp hängt zwar auf Platz 14 im Tabellenkeller fest, weiß aber durch eine durchaus stabile Defensive überzeugen. Das Team aus Wilhelmshaven hat die siebtwenigsten Tore aller Teams kassiert. Vorne drückt jedoch gewaltig der Schuh – lediglich 26 Treffer bedeuten den zweitschlechtesten Wert. Sven Niederhausen (sechs Treffer) und David Sorg (fünf) treffen noch am häufigsten.

Die Wildeshauser bangen vor der Partie um den Einsatz des siebenfachen Torschützen Sascha Goerke, der sich beim 1:1 gegen Obenstrohe eine Zehenverletzung zugezogen hat. Ebenfalls droht Flügelflitzer Tobias Düser mit Knieproblemen auszufallen. Peuker hat vor dem Heimspiel aber auch gute Neuigkeiten zu verkünden. So trainiert Lukas Schneider seit Anfang der Woche wieder mit der Mannschaft, und auch „bei Valdrin Stublla bin ich ziemlich zuversichtlich“, erklärt Peuker. Für den VfL-Trainer ist es seine vierte Partie als Hauptverantwortlicher an der Seitenlinie – bisher gab es zwei Siege und ein Remis. Ein Trend, der fortgeführt werden soll, doch Voslapp sei „eine gefährliche Mannschaft“, so Peuker: „Wir dürfen nicht mit der Einstellung rein gehen, den schönen, sonnigen Fußballsonntag gegen den Drittletzten nur genießen zu wollen.“ · wie

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