3:3 gegen Dötlingen / Krumdiek beim Wildeshauser 5:0 an vier Treffern beteiligt

Ellermann rettet HTB einen Punkt

Sorgte für das 3:3: Harpstedts Magnus Ellermann (vorne). Foto: Marquart

Harpstedt/Wildeshausen – Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte: Während sich der Harpstedter TB und der TV Dötlingen 3:3 trennten, verdrängte der VfL Wildeshausen II durch das 5:0 über den KSV Hicretspor die Dötlinger vom siebten Tabellenplatz der Fußball-Kreisliga und zog nach Punkten mit dem sechstplatzierten HTB gleich.

Harpstedter TB – TV Dötlingen 3:3 (2:1): „Am Ende müsssen beide mit einem Punkt zufrieden sein“, sagte Dötlingens Trainer Joachim Puchler. Seine Crew war in der intensiven und zerfahrenen Partie zunächst zweimal in Rückstand geraten. Niklas Fortmann vollendete ein herrliches Direktsspiel über Nils Klaassen und Magnus Ellermann zum 1:0 (18.). Nach dem Ausgleich durch Kevin Strumpski, der einen Querpass von Enis Stublla zum 1:1 einnetzte (44.), war Timo Höfken nach einem Eckstoß von Julian Meyer wohl als Letzter am Ball – 2:1 (45.). In der zweiten Halbzeit griff HTB-Keeper Christoph Mädler an einer Strumpski-Hereingabe vorbei und ermöglichte Stublla so das 2:2 (54.). Dann ließ Thies Meyer in seinem Rücken den eingewechselten Jan Mewis entwischen, der die Gäste mit 3:2 in Front brachte (72.). Am Ende rettete Magnus Ellermann per Kopfball nach Flanke von Moritz Bätcher dem HTB das 3:3 (84.). In der Nachspielzeit hätte Fortmann sogar noch für den Harpstedter Siegtreffer sorgen können, doch sein Kopfball nach einer weiteren Bätcher-Flanke kam genau auf Dötlingens Schlussmann Patrick Stefan. „Wenn man das ganze Spiel sieht, haben wir sicher zwei Punkte verloren“, meinte HTB-Coach Jörg Peuker.

VfL Wildeshausen II – KSV Hicretspor 5:0 (4:0): „Nach dem 0:4 in Großenkneten wollten wir ein Zeichen setzen, um nicht unten reinzurutschen“, sagte VfL-Coach Mete Döner. Das gelang seinem Team in eindrucksvoller Manier. Überragender Mann war Nico Krumdiek. Wildeshausens Zehner bereitete drei Treffer vor. Das 5:0 erzielte der 24-Jährige dann selbst, nachdem er KSV-Keeper Harun Uzun umkurvt hatte (87.). Zunächst trat Krumdiek die beiden Eckstöße, die Philipp Finger (5.) und Peter Schlüter (9.) zur frühen 2:0-Führung einköpften. Außerdem bediente Krumdiek uneigennützig Henning Nitzsche vor dem 4:0, obwohl er schon selbst hätte abschließen können (35.). „Nico hat ein klasse Spiel gemacht. Er war unser Dreh- und Angelpunkt. Auch seine Standards waren immer gefährlich“, lobte Döner seinen Mittelfeldregisseur. Die Vorarbeit zum 3:0, das Nitzsche in allerbester Torjägermanier erzielte (23.), leistete Linksverteidiger Matthias Hennig. Selbst die Rote Karte gegen Innenverteidiger Peter Schlüter, der zu heftig beim Schiedsrichterassistenten reklamierte (60.), konnte Döners Freude nicht trüben: „Peter ist halt immer sehr emotional bei der Sache. Aber ansonsten läuft im Moment alles rund.“  mar

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