Wildeshausens Noch-Coach will mit GVO Oldenburg erfrischenden Fußball bieten

Elia betritt bekanntes Terrain

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In der kommenden Saison gibt Marco Elia bei GVO Oldenburg die Anweisungen.

Wildeshausen - Ein Leben ohne Fußball? Für Marco Elia undenkbar! Deshalb war für den Noch-Coach des VfL Wildeshausen klar, dass er auch nach seinem Ausstieg beim Landesligisten zum Saisonende weiter als Trainer arbeitet. Inzwischen ist auch klar, wo.

Wie berichtet, tritt Elia zur kommenden Spielzeit die Nachfolge von Ralf Voigt bei GVO Oldenburg an, und zwar unabhängig davon, ob der Tabellenelfte den Klassenerhalt in der Bezirksliga schafft oder nicht. Ein wichtiges Argument für Elia Engagement bei den Osternburgern ist der kurze Fahrtweg von etwas mehr als zehn Minuten. „Nach Wildeshausen brauche ich 42 Minuten, wenn die Bahnschranken unten sind sogar 45“, berichtet der Hundsmühler. Diese Zeit hat der Stabsfeldwebel seit seiner Versetzung nach Garlstedt (Kreis Osterholz) nicht mehr. Erst recht nicht, seitdem er vor drei Wochen zum ersten Mal Vater geworden ist.

Aus diesem Grund verabschiedet sich der 40-Jährige nicht nur nach zwei Spielzeiten aus dem Krandel, sondern beendet zum 1. Juni auch sein Tätigkeit als DFB-Stützpunkttrainer in Ganderkesee. „Aber ganz ohne Fußball kann ich nicht“, sagt Elia, der dem Wunsch seiner Freundin Bianca gefolgt ist, den Aufwand möglichst gering zu halten. Was aber nicht heißt, dass der B-Lizenzinhaber bei GVO mit halber Kraft zu Werke gehen wird.

„Erst einmal wünsche ich Ralf Voigt und Co-Trainer Rainer Warns viel Glück, dass sie die Klasse halten“, sagt Elia. Das aktuelle Übungsleitergespann hatte im bisherigen Saisonverlauf „unglaubliches Verletzungspech“ zu beklagen. Denn eigentlich habe die „hochtalentierte Mannschaft“ zu viel Potenzial, um abzusteigen. „Aber egal, ob Bezirks- oder Kreisliga: Der Plan steht“, betont Elia, der gleich für zwei Jahre unterschrieben hat. In der ersten Saison gelte es „technisch-taktische Abholpunkte“ zu schaffen. „Im zweiten Jahr wollen wir dann mal gucken, ob wir oben anklopfen können.“ Sein Ziel sei es in jedem Fall, „schönen, erfrischenden Fußball zu bieten und Zuschauer zu locken“.

Zugute kommt Elia, dass er im Sportpark Osternburg kein unbekanntes Terrain betritt: In der Saison 2007/2008 hütete er das GVO-Tor in der Landesliga. „Das war ein unglaublich tolles Jahr und hat mir sehr gut gefallen“, erinnert sich Elia, der bei seinem künftigen Verein erneut auf seinen damaligen Mannschaftskollegen Daniel Johanning treffen wird. 

mar

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