Aktive des Wildeshauser Lauftreffs setzen ein Zeichen der Solidarität

Elbdeichmarathon am Hunteufer

Nachzüglerin: Krankheitsbedingt startete Elisabeth Wappler begleitet von ihrer Tochter Karla einen Tag nach ihren WLT-Kollegen zum Halbmarathon. Foto: Wappler

Wildeshausen –  Jetzt erst recht! Nach der coronabedingten Absage des Elbdeichmarathons ist den Organisatoren eine ungeahnte Welle der Solidarität entgegengeschwappt. Ihre Idee, die 13. Auflage des Laufs wenn schon nicht in Tangermünde, dann eben dezentral auszutragen, sorgte für einen neuen Teilnehmerrekord. Insgesamt 2546 Läuferinnen und Läufer aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA starteten über die insgesamt fünf angebotenen Strecken zum virtuellen Elbdeichmarathon. Auch 28 Aktive des Wildeshauser Lauftreffs (WLT) absolvierten – selbstverständlich unter Einhaltung der geltenden Kontaktbeschränkungen – ihren ganz persönlichen „Coronathon“.

„Unsere Aktion ,Elbdeichmarathon am Hunteufer‘ war ein voller Erfolg! Wir hatten bei der Vorbereitung und Durchführung jede Menge Spaß und haben ein starkes Zeichen für Miteinander und Solidarität gesetzt – zwar jeder für sich, aber doch alle gemeinsam“, freute sich WLT-Organisator Fritz Rietkötter.

Der 53-Jährige und viele seiner Teamkollegen gingen in Abständen von etwa 15 Minuten vom Start- und Zielbereich an der Hermannstraße auf die Strecke. Neben den Bildern des von Rietkötter initiierten Malwettbewerbs hingen dort sämtliche 28 WLT-Startnummern sowie alle 13 Finisher-Shirts des Elbdeichmarathons, die Rietkötter, der bisher jedes Mal dabei war, aus seinem Kleiderschrank gekramt hatte.

Im Vorfeld hatten die Wildeshauser Streckenführungen ausgearbeitet, eine Versorgungsstation aufgebaut und Radunterstützung organisiert. Diesmal ging es eben nicht an der Elbe, sondern an der Hunte entlang. „Die langen Geraden um Boilsdorf und Buch haben sich bei Simmerhausen und Hölingen wiedergefunden“, erläuterte Rietkötter. Das über Landstraßen, Wander-, Feld- und Wiesenwege führende Streckenprofil ähnelte dem von Tangermünde „Okay, wir haben etwas mehr Wald, dafür aber keinen Deich –  das gleicht sich dann wieder aus“, flachste Rietkötter.

Für ihren Zieleinlauf hatten alle Wildeshauser ein exakt definiertes Zeitfenster zugewiesen bekommen. „Da musste im Vorfeld schon etwas hin und her geschoben werden, um bei unterschiedlichem Tempo die Ankunftszeiten so zu koordinieren, dass das Kontaktverbot eingehalten wird, aber alle diesen besonderen Moment genießen können“, berichtete Rietkötter. Ihre Zeiten übermittelten die Wildeshauser anschließen an die Veranstalter des Elbdeichmarathons, die die Resultate in das Ergebnissystem einpflegten.  mar

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