TV Neerstedt fehlen beim 16:23 gegen HSG Hude/Falkenburg Ideen im Angriff

„Eine Viertelstunde auf Augenhöhe“

Sechsmal erfolgreich: Celina Struß (r.) war die beste Neerstedter Werferin.
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Sechsmal erfolgreich: Celina Struß (r.) war die beste Neerstedter Werferin.

Neerstedt – Lediglich „geringe Chancen“ hatte Cordula Schröder-Brockshus den Handballerinnen des TV Neerstedt im Oberliga-Derby gegen die HSG Hude/Falkenburg gegeben. Nach 60 Minuten sah sich die neue Trainerin der Grün-Weißen bestätigt: 23:16 (11:8) lautete das Ergebnis aus Sicht der Gäste. Das Manko sei der Angriff gewesen, bilanzierte Cordula Schröder-Brockshus nach dem ersten Spiel der neuen Saison. „Eine Viertelstunde waren wir auf Augenhöhe, dann sind uns die Lösungen ausgegangen.“ Insgesamt, ergänzte die 28-jährige Übungsleiterin, sei in der Offensive zu wenig gekommen.

Ohne Nadja Albes, die wegen einer Meniskusverletzung noch etwa zwei Wochen pausieren muss, war der TV Neerstedt über 0:2 (6.) und 2:4 (10.) zunächst einem Rückstand hinterhergelaufen. Das 6:6 (19.) durch Celina Struß sollte sich allerdings als Strohfeuer erweisen. „Wir sind danach oft ins Zeitspiel gekommen“, schilderte Cordula Schröder-Brockshus die letzten zehn Minuten der ersten Hälfte. Bis auf 11:7 zog die HSG Hude/Falkenburg davon. Vier Sekunden vor dem Pausenpfiff traf erneut Struß per Siebenmeter zum Halbzeitstand. „Hinten war es okay. Wir haben die Kreise von Mareike Zetzmann und Lisa Hillmer aus einer 5:1-Abwehr heraus gut eingeengt“, stellte Cordula Schröder-Brockshus ihrer Defensive ein gutes Zeugnis aus.

Nach Wiederanpfiff erhöhten die Gäste auf 13:8 (35.). Fünf Minuten vor Ende war der Vorsprung der HSG Hude/Falkenburg auf sechs Tore angewachsen – 20:13. Bei dem Abstand blieb es bis zum Abpfiff. Anna Rippe zum 16:22 sowie Hudes Mareike Zetzmann per Siebenmeter sorgten in der Schlussminute für den Endstand. Es sei mehr möglich gewesen, Hude habe nicht den besten Tag gehabt, resümierte Cordula Schröder-Brockshus. „Schlussendlich kommen wir dann aber schlecht aus der Halbzeit und scheitern oft an Katharina Woltjen im Tor der HSG.“

Aufseiten des TV Neerstedt ging die Hälfte der Tore auf das Konto der jungen Garde. Spielmacherin Jette Weiland erzielte drei Treffer, je zweimal waren Leonie Voigt und Anna Rippe erfolgreich, einen Treffer steuerte Miriam Müsch bei. Für die von Lars Osterloh trainierte HSG Hude/Falkenburg erzielten Saskia Saß (6), Malin Blankemeyer (4) und Kim Sanders (4/1) das Gros der Tore.  prü

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