Der Edeljoker sticht: Beeckens „Break“ leitet die Wende ein

VfL Wildeshausen klettert durch Siege über Bawinkel und Holzhausen auf Platz acht

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Mit „Edeljoker“ Kai Beecken kehrte der Erfolg beim VfL Wildeshausen zurück.

Wildeshausen - Befreiungsschlag de luxe für die Herren des VfL Wildeshausen im Abstiegskampf der Tischtennis-Bezirksoberliga: Erst rangen Spitzenspieler Guido Grützmacher und Co. den SV Bawinkel mit 9:5 nieder, und einen Tag später hievten sich die Huntestädter durch den 9:4-Triumph über den BSV Holzhausen auf Rang acht. Die direkten Abstiegsplätze hat der VfL Wildeshausen also zumindest erst einmal hinter sich gelassen.

VfL Wildeshausen – SV Bawinkel 9:5: „Wir haben unseren Aufwärtstrend fortgesetzt. Das war eine richtig geschlossene Mannschaftsleistung“, strahlte Wildeshausens starke Nummer drei Michael Rüdebusch nach dem zweiten Saisonsieg.

Dabei hatte die Partie für die Hausherren alles andere als gut begonnen. Da nur Guido Grützmacher/Carsten Scherf im Doppel punkteten und zudem noch Grützmacher im Auftakteinzel knapp an Bawinkels Nummer zwei Timo Wintels scheiterte, hechelte Wildeshausen anfangs einem 1:3-Rückstand hinterher. „Aber zum Glück hatten wir endlich wieder unseren ,Edeljoker‘ Kai Beecken an Bord“, atmete Rüdebusch tief durch: „Seine Aufstellung hat sich bezahlt gemacht.“ Allerdings, denn Beecken leitete mit einem „Break“ gegen SVB-Spitzenspieler Kevin Kurbjuweit die Wende ein. Nun war der VfL im Spiel und drehte im mittleren Paarkreuz dank seines überragenden Duos Rüdebusch/Helmut Rang endgültig den Spieß um. Zwar zog Wildeshausens Nummer fünf Carsten Scherf haarscharf mit 10:12 im fünften Durchgang gegen Jan Freese den Kürzeren, und auch VfL-Youngster Fabian Rang musste knapp gegen Jens Schultealbert passen – doch selbst beim 4:5-Halbzeitrückstand war für die Gastgeber noch alles drin.

Zumal im zweiten Durchgang eine regelrechte Gala der Huntestädter folgte: Grützmacher kochte Kurbjuweit ab, und Beecken fing bei seinem 13:11-Fünfsatztriumph Wintels noch kurz vor der Ziellinie ab. Spätestens Wildeshausens exzellente „Mitte“ erkämpfte den endgültigen Durchbruch: Jeweils in vier Sätzen sorgten Rüdebusch und Routinier Rang für die 8:5-Vorentscheidung. Nun lag es also an Scherf, die Schäfchen ins Trockene zu bringen. Gesagt, getan: Mit 3:1 zwang er Schultealbert in die Knie und machte so alles klar.

VfL Wildeshausen – BSV Holzhausen 9:4: Beflügelt vom Erfolg des Vortages wollte der VfL unbedingt nachlegen. „Gegen Holzhausen hatten wir an eigenen Tischen zuletzt eigentlich immer gewonnen. Deshalb habe ich uns schon leicht favorisiert gesehen“, erläuterte Teamsprecher Rüdebusch.

Kampf auf Biegen und Brechen

Und Wildeshausen wurde den eigenen Ansprüchen gerecht: Zwar patzten Guido Grützmacher/Carsten Scherf überraschend gegen Oliver Klostermann/Marcus Gensch, aber dafür punkteten Rüdebusch/Martin Hakemann und Helmut Rang/Frank Schröder in souveräner Manier. Als dann noch Grützmacher nach einem Kampf auf Biegen und Brechen (14:12 im Entscheidungssatz) gegen Ricardo Klostermann den Tisch als Sieger verließ, lief für den VfL endgültig alles in die richtige Richtung. Woran selbst das unglückliche 1:3 von Kai Beecken gegen Oliver Klostermann nichts ändern konnte. Denn ansonsten war lediglich noch gegen Holzhausens Nummer drei Sebastian Witte (aktuell im mittleren Paarkreuz mit 11:3 Siegen das Maß aller Dinge) kein Kraut gewachsen. Doch seine zwei Erfolge taten Wildeshausen nicht mehr weh.

Ohne mit der Wimper zu zucken behaupteten sich nacheinander Rüdebusch, Scherf, Schröder, Grützmacher, Beecken sowie Helmut Rang mit einem klaren Dreisatztriumph über Gensch zum 9:4. Entsprechend positiv fiel das Fazit von Rüdebusch aus: „Damit haben wir den Anschluss ans gesicherte Mittelfeld geschafft. Wenn wir jetzt noch das richtungweisende Match beim Vorletzten BV Essen gewinnen, sieht es für uns schon viel rosiger aus.“ 

drö

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