Heute ab 17 Uhr Fernduell um den Bezirksliga-Titel / Paskers Einsatz fraglich

Ebel traut Abbehausen einen Punkt gegen Oldenburg zu

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Frust oder feiern? Für Klaus Ebel und sein Team geht es heute um alles. ·

Wildeshausen - Fertig machen zum Showdown! Nachdem am Donnerstagabend die Tabelle der Fußball-Bezirksliga glatt gezogen wurde (siehe Infokasten), steht fest: Der VfL Wildeshausen und der TSV Oldenburg liefern sich heute ab 17 Uhr ein Fernduell um den Meistertitel. Beide Teams sind punktgleich. Der TSV Oldenburg (beim TSV Abbehausen) hat gegenüber dem VfL Wildeshausen (beim SVE Wiefel stede) jedoch einen entscheidenden Vorteil: das wesentlich bessere Torverhältnis.

„Beide Mannschaften haben schwere Spiele, denn Abbehausen und Wiefelstede werden sich reinhängen. Wer am besten mit dem Druck zurecht kommt, holt den Titel“, glaubt Wildeshausens Trainer Klaus Ebel. „Klar ist: Wir müssen unser Spiel gewinnen!“

Der eine oder andere Gedanke der Wildeshauser gilt aber ganz sicher auch der Partie in Abbehausen. Gut möglich, dass der VfL einen „Spion“ dorthin schicken wird, der alle wichtigen Neuigkeiten sofort ins Ammerland übermittelt. „Ansonsten müssen wir in Abbehausen einen ehrlichen Mann finden, der eine SMS schickt, wenn was passiert“, sagt Klaus Ebel. Ihm selbst genüge der Halbzeitstand. „Mehr brauche ich nicht zu wissen.“

Verzichten müssen die Gäste auf Mittelfeldspieler Mirsad Stublla (Knieblessur) und Sebastian Pundsack (Schulterverletzung). Für den Stammkeeper geht wieder Florian Rohe zwischen die Pfosten. Fraglich ist zudem, ob Daniel Pasker spielen kann. Das Knie des Innenverteidigers wurde nach dem 3:1 gegen den TSV Oldenburg dick. Die Einsatzchancen des 27-Jährigen beziffert Trainer Ebel „auf keinen Fall besser als 50:50“.

Ähnlich groß dürfte die Wahrscheinlichkeit sein, dass der VfL tatsächlich den Titel holt – einen eigenen Sieg vorausgesetzt. „Ich traue Abbehausen durchaus einen Punkt zu“, sagt Klaus Ebel. Bis auf das gemeinsame Champions-League-Finale-Gucken im VfL-Heim hat die Mannschaft jedoch nichts geplant. „Spontane Feiern sind am schönsten“, weiß Ebel aus Erfahrung.

Die Mannschaft startet heute um 15 Uhr mit einem großen Bus im Krandel. Auch Schlachtenbummler dürfen mitfahren. „Die Plätze, die frei sind, können besetzt werden“, sagt VfL-Fußballabteilungsleiter Ottmar Jöckel. · mar

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