VfL Wildeshausen landesweit auf Platz 17 / Tur Abdin Bezirksliga-Schlusslicht

Ebel-Elf fairste Mannschaft

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Sah als bislang einziger Wildeshauser in der laufenden Saison die Rote Karte: Jan Lehmkuhl.

Wildeshausen - „Sport und Fairness – das ist für mich eine Kombination, die nicht zu trennen ist“, sagt Klaus Ebel, der Trainer des VfL Wildeshausen. Kein Wunder also, dass seine Mannschaft mit nur 21 Punkten und einem Quotienten von 1,24 die Fairnesswertung der Fußball-Bezirksliga mit großem Vorsprung auf den zweitplatzierten VfL Oldenburg II (38/2,11) anführt.

Wie aus der aktuellen Statistik des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) hervorgeht, sind landesweit lediglich 16 Teams fairer als die Krandel-Kicker. Spitzenreiter ist der SV Heiligenfelde (Kreis Diep holz/Bezirksliga I Hannover) mit zwölf Punkten und einem Quotienten von 0,75.

In den bislang 136 ausgetragenen Spielen der Bezirksliga II Weser-Ems zogen die Schiedsrichter insgesamt 577 Gelbe Karten, das macht im Schnitt 4,2 pro Partie. Die meisten kassierten der TuS Obenstrohe und der SV Tur Abdin (je 47), die wenigsten der VfL Wildeshausen (16). 27 Mal zückten die Referees die Kombination Gelb-Rot. Je drei Mal mussten Spieler des TV Jahn, des SV Wilhelmshaven II und des Heidmühler FC vorzeitig vom Platz. Der VfL Wildeshausen und der BV Bockhorn kamen ohne aus.

Glatt Rot gab es im bisherigen Saisonverlauf 25 Mal. „Spitzenreiter“ sind der Heidmühler FC und der SV Tur Abdin mit je vier Platzverweisen. Der BV Bockhorn, der SV Wilhelmshaven II und der TuS Obenstrohe leisteten in dieser Kategorie keinen Beitrag. Die einzige Rote Karte des VfL Wildeshausen sah Mittelfeldspieler Jan Lehmkuhl wegen Schiedsrichterbeleidigung in der Auswärtspartie beim BV Bockhorn (1:2).

Schlusslicht der Fairnesswertung ist der SV Tur Abdin mit 80 Zählern und einem Quotienten von 4,7. Neben 47 Mal Gelb, ein Mal Gelb-Rot und vier Mal Rot schlug bei den Delmenhorstern besonders ein Sportgerichtsurteil negativ zu Buche: Im Heimspiel gegen den BV Bockhorn (1:4) war es nach einer strittigen Roten Karte für Aho Hanno noch auf dem Platz zu tumultartigen Szenen gekommen. Aufgebrachte Zuschauer bedrohten und beleidigten Schiedsrichter Eike-Frank Decker (SV Westerholtsfelde) anschließend auf dem Parkplatz. Das Bezirkssportgericht um seinen Vorsitzenden Peter Bartsch (Emden) verurteilte den SV Tur Abdin deswegen zu einem Abzug von drei Punkten.

Insgesamt gab es in der laufenden Bezirksliga-Saison drei Sportgerichtsverfahren, berichtet Staffelleiter Klaus Sabisch (Wilhelmshaven). Inklusive Geldstrafen wurden die betroffenen Vereine mit 1515 Euro zur Kasse gebeten. Ohne Sportgerichtskosten wurden bislang außerdem 2494,38 Euro an Gebühren und Strafen fällig.

Er habe während seiner 48-jährigen Trainerlaufbahn „nie ein Verfahren gehabt, weil ich gehetzt habe“, berichtet Klaus Ebel nicht ohne Stolz. „Allerdings wird mir das in letzter Zeit zu locker gesehen – das fängt schon in der Bundesliga an.“ Beim VfL Wildeshausen werde bereits in der Jugend Wert auf Fairness gelegt. Es sei schön zu wissen, „dass es die Schiedsrichter nicht als Strafe ansehen, uns zu pfeifen“, betont Klaus Ebel. · mar

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