VfL Wildeshausen gestern Abend nur in der Schlussphase stark / Rohe rettet riesig

Ebel-Elf beim Ausgleich „ein bisschen zu naiv“ – 1:1

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Torhüter Florian Rohe rettete dem VfL Wildeshausen im Auswärtsspiel beim VfL Oldenburg II mit einer sensationellen Doppelparade den Punkt. ·

Wildeshausen - Glücklich hatten die Bezirksliga-Fußballer des VfL Wildeshausen am vergangenen Sonntag mit 1:0 gegen den Heidmühler FC gewonnen. Ärgerlich war hingegen gestern Abend das 1:1 (1:0) beim VfL Oldenburg II. „Aber insgesamt sind vier Punkte aus den beiden Spielen in Ordnung“, bilanzierte Wildeshausens Trainer Klaus Ebel. Ausgleichende Gerechtigkeit also.

Die erste Chance des Spiels hatte Jan Lehmkuhl, doch der 16-Meter-Schuss des Urlaubsrückkehrers flog knapp über das Tor. Auf der Gegenseite bewahrte Keeper Florian Rohe den Spitzenreiter mit einer sensationellen Doppelparade gegen Schüsse aus der Nahdistanz vor einem Rückstand (11.). Dass die Gäste mit einer Führung in die Pause gehen durften, hatten sie Rene Tramitzke zu verdanken. Majues Gebhardt-Bauer bediente den Torjäger, der unhaltbar aus vollem Lauf vom Strafraum eck zum 1:0 traf (36.).

Die erste Chance nach dem Wechsel hatte Maik Nirwing (54.). Und nur wenig später hieß es tatsächlich 1:1: Als Innenverteidiger Lennart Flege im Mittelfeld verletzt am Boden lag, waren die Wildeshauser einen kleinen Moment unaufmerksam. Das nutzte Jonas Möller, um aus 15 Metern abzuziehen. Der Schuss des Angreifers schlug exakt im Winkel ein (60.). Dass die Oldenburger weiter gespielt hatten, anstatt den Ball ins Aus zu schießen, mochte ihnen Klaus Ebel nicht verübeln: „Wir waren ein bisschen zu naiv.“

Erst in der Schlussphase drückten die Krandel-Kicker wieder auf die Tube. Doch Oldenburgs Schlussmann Ismael Garcia Marquez parierte die sehenswerten Schüsse von Maximilian Seidel (70.), Yannis Brockmann (84.) und Majues Gebhardt-Bauer (87.) in klasse Manier. „In der Schlussphase war das Unentschieden glücklich für Oldenburg, aber aufs ganze Spiel gesehen haben wir zu wenig gemacht“, meinte Klaus Ebel.

Zwar haben die Wildeshauser nach zuvor drei Siegen die ersten beiden Zähler abgegeben, aber saisonübergreifend haben sie von den vergangenen 30 Partien lediglich eine verloren. „Das ist schon toll“, sagte Klaus Ebel stolz. · mar

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