VfL Wildeshausen erreicht beim Blitzturnier des Ahlhorner SV das Halbfinale

Ebel-Elf ärgert Favoriten

+
Gedoppelt: Jan Lehmkuhl (2.v.l.) wird von zwei Oldenburgern attackiert. ·

Ahlhorn - Dank eines fulminanten Endspurts hat Fußball-Bezirksligist VfL Wildeshausen beim Blitzturnier seines zukünftigen Ligarivalen Ahlhorner SV das Halbfinale erreicht. Aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber dem Landesligisten VfL Oythe folgte die Mannschaft von VfL-Coach Klaus Ebel dem Regionalligisten VfB Oldenburg in die Endrunde.

Zum Turnierauftakt hatten die Krandel-Kicker dem Favoriten das Leben eine Halbzeit lang richtig schwer gemacht. Erst kurz vor Ende der ersten 30 Minuten brachte Testspieler Marc Godelman den Viertligisten mit 1:0 in Führung (29.). Der 22-jährige US-Amerikaner hatte schon im Vorbereitungsspiel beim Kreisligisten 1. FC Ohmstede (3:0) einen guten Eindruck hinterlassen und wird noch einige Tage bleiben, um sich für einen Vertrag zu empfehlen.

In Hälfte zwei erhöhte Nils Laabs nach feinem Zuspiel von Lucas Höler auf 2:0 (41.). Der eingewechselte Maximilian Seidel verkürzte auf 1:2 (46.). Für den 3:1-Endstand sorgte Lucas Höler nach Vorarbeit von Leo Baal (52.). Trotz der Niederlage sah Klaus Ebel sein Team „eine Liga besser“ als beim Turnier der Kickers Ganderkesee. Vor fünf Wochen unterlag der Bezirksliga-Vizemeister den Oldenburgern mit 0:2. „Da sind wir geschont worden“, meinte Ebel.

Auf dem Nebenplatz hatte währenddessen der VfL Oythe den Bezirksligisten TuS Frisia Goldenstedt durch Tore von Nico Emich (16.), Raphael Dornieden (41.) und Dennis Jex (58.) mit 3:0 (1:0) bezwungen – und damit eigentlich schon das Halbfinale gebucht.

Doch daraus wurde nichts, weil sich der VfB Oldenburg gegen den Landesligisten erheblich steigerte und durch Treffer von Marten Niemeyer (19.). John Thöle (28./41.), Kai Pröger (42.) und Aslan Magomadov (44.) einen 5:0-Erfolg heraus schoss.

„Mit dem ersten Spiel war ich nicht so zufrieden – da hätten wir ruhig mehr investieren können und uns vor allem taktisch besser verhalten müssen. Gerade gegen tief stehende Mannschaften ist es wichtig, dass man klug Fußball spielt. Im zweiten Spiel haben die Jungs das deutlich besser gemacht“, bilanzierte VfB-Trainer Alexander Nouri.

Während Oythes Vorsprung mit jedem Gegentreffer schmolz, startete der VfL Wildeshausen seine Aufholjagd gegen Frisia Goldenstedt erst nach dem Seitenwechsel: Rene Tramitzke verwandelte einen Foulelfmeter, den Lukas Schneider herausgeholt hatte, zum 1:0 (33.). Torjäger Tramitzke erhöhte nach Vorarbeit von Majues Gebhardt-Bauer auf 2:0 (36.). Als der Ex-Ahlhorner Gebhardt-Bauer an alter Wirkungsstätte das 3:0 erzielte, hatte der VfL (4:3) das bessere Torverhältnis gegenüber den punktgleichen Oythern (3:2).

Allerdings mussten die Wildeshauser noch mal zittern: Während VfL-Keeper Harm-Aike Hollmann noch seine Mauer dirigierte, traf Dominik Albers mit einem schnell ausgeführten Freistoß zum 1:3 (42.). „Das ist F-Jugend!“, schimpfte VfL-Betreuer Martin Schmale. Doch dank zweier Treffer von Maximilian Seidel (46./54.) und der Oldenburger Schützenhilfe löste der VfL das Halbfinalticket – daran änderte auch das zwischenzeitliche 2:4 durch Dominik Albers nichts mehr (52.). „Ich bin total zufrieden – der erste Eindruck war richtig gut“, resümierte Klaus Ebel.

Die beiden anderen Teilnehmer für das Semifinale (heute ab 14 Uhr) ermittelten gestern Abend Gastgeber ASV, die Oberligisten SSV Jeddeloh und VfL Oldenburg sowie Landesligist TSV Oldenburg. · mar

Dschungelcamp 2017: Tag sechs im Busch in Bildern

Dschungelcamp 2017: Tag sechs im Busch in Bildern

Deutschland besiegt Weißrussland - die Bilder

Deutschland besiegt Weißrussland - die Bilder

DHB-Auswahl wahrt weiße Weste - 31:25 gegen Weißrussland

DHB-Auswahl wahrt weiße Weste - 31:25 gegen Weißrussland

Werder-Training am Mittwoch

Werder-Training am Mittwoch

Meistgelesene Artikel

„Futsal tut nicht weh“

„Futsal tut nicht weh“

Titel durchkreuzt Peukers Pläne

Titel durchkreuzt Peukers Pläne

„Hardy“ Dasenbrock gibt beim 33:34 ein starkes Comeback

„Hardy“ Dasenbrock gibt beim 33:34 ein starkes Comeback

Kläner geht auf Nummer sicher

Kläner geht auf Nummer sicher

Kommentare